Passo del Brocon

 
+ 46.118643°, 11.688466° Legende
 Track: 

Pass

Engstellen  
Land: Italien
Region: Trentino
geogr. Breite: 46.118643°
geogr. Länge: 11.688466°
Höhe: 1616 m
SG nach Denzel: 2-3
Letzte Validierung: 09/2015, Cool

Korrekturen, Ergänzungen, Hinweise?
 

GPS-Tracks zu diesem Punkt:
Track Brocon, Passo del (Alte Südrampe)
Track Brocon, Passo del (Variante)
Track Brocon, Passo del

Die über den Passo di Monte Ágaro und den Passo del Brocon führende SP.79 verbindet Castello Tesino (S) mit Canal San Bovo (NO). Trotz der eher unspektakulären Passhöhe und der wenig Aussicht bietenden Strecke lohnt sich eine Fahrt über die schmale kurvenreiche Straße zum Passo del Brocon.
Am Rifugio auf der Passhöhe befindet sich ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, das mit diversen Überresten von Kriegsgerät "geschmückt" ist. Fährt man noch ein Stück weit auf den grasigen Hügel südlich des Passes, kann man auch eine wunderschöne Aussicht nach W zur Cima di Sette Selle (2396 m) genießen. Leider wird die Region zwischen dem Scheitel und dem Monte Ágaro in den letzten Jahren mehr und mehr zum Wintersportgebiet ausgebaut.

Kommt man von NO, also vom Passo di Rolle oder Passo di Cereda, sollte man die zuerst ausgeschilderte Abzweigung in Imer benutzen, die über den Passo di Gobbera führt. Der zweite Weg, der erst nach dem Ort abzweigt, führt durch einen längeren Tunnel, ist wesentlich breiter ausgebaut und bringt weniger Fahrspaß.

Tipp für Enduro-Fahrer: Der Weg links vom Albergo (Blick vom Denkmal aus Ri. W) bildet die Zufahrt zur ehemaligen Südrampe, die durch das Val Nuvola nach Lamon hinunter führt und mit ca. 12 km interessanter Schotterstrecke (SG 4) eine interessante Alternative zur "offiziellen" Passstraße darstellt. Im oberen Abschnitt ist die Strecke stellenweise etwas zugewachsen und bei Nässe auch glitschig, außerdem gibt es ein paar recht holprige und ausgewaschene Passagen.
Eine weitere Alternativroute gibt es an der Südwestrampe: Ca. 2,5 km westlich der Scheitelhöhe, noch vor dem Scheitel des Passo di Monte Ágaro, zweigt nach W eine schmale, kurvige und teils geschotterte Strecke (SG 3) ab, die nach Pieve Tesino (S) führt.

Die alte Südrampe des Brocon-Passes bietet Liebhabern von Schotterpisten wesentlich mehr als die heutige Passstraße.
Blick vom Brocon-Scheitel Richtung Westen, rechts im Bild die neue Passstraße.
Scheitelhöhe des Brocon-Passes mit dem Kriegerdenkmal und dem Albergo Passo Brocon
Interessante Streckenführung der NO-Rampe des Brocon-Passes oberhalb von Canal San Bovo

Höhenprofil Brocon, Passo del (Alte Südrampe) (Lamon ⇒ Passo del Brocon, ca. 21 km)
Höhenprofil Brocon, Passo del (Alte Südrampe) (Lamon ⇒ Passo del Brocon, ca. 21 km)

Höhenprofil Brocon, Passo del (Variante) (Pieve Tesino ⇒ Lausen, ca. 31 km)
Höhenprofil Brocon, Passo del (Variante) (Pieve Tesino ⇒ Lausen, ca. 31 km)

Höhenprofil Brocon, Passo del (Lausen ⇒ Grigno, ca. 45 km)
Höhenprofil Brocon, Passo del (Lausen ⇒ Grigno, ca. 45 km)
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Straße angesiedelt Validierung  Anonymous, 24.06.2015, 16:56
die Straße von Passo Brocon zu San Donato ò besiedelt.
Abschluss der Arbeiten 24. Juni 2015
info Orte www.brocon.it
Baustellen Validierung 05/2015 teuflisch, 15.05.2015, 10:51
Auf der Südrampe sind einige Baustellen , die jedoch nur kurze Wartezeiten ohne große Behinderungen.
Ab Grigno Validierung 08/2014 teuflisch, 22.08.2014, 13:04
In Grigno runter von der Schnellstraße und sofort geht der Wahnsinn los.Kehre um Kehre gehts nach Castello Tesine. Danach etwas sanfter durch den Wald . Die Abfahrt nach Canal San Bovo ist teilweise neu Asphaltiert .
Alte Paßrampe im oberen Abschnitt erneuert Validierung 10/2013 GoldenerOktober, 23.02.2014, 14:27
Wir sind mit unserer Gruppe alter VW-Busse die alte Rampe im Oktober abgestiegen. Der obere Abschnitt wurde für Holzbringungsarbeiten neu geschoben und geschottert. Zugewachsene Stellen oberhalb der Bachfurt haben wir behutsam freigeschnitten bzw. "freigefahren". Im unteren, ebenen Abschnitt bis zum ersten Dorf waren tiefe Wasserlöcher, welche zur Schonung der Fahrwerke einen Slalom erforderten. Die Waldarbeiter haben gestaunt, was mit 40 Jahre alten VW-Bussen so alles möglich ist. Wennauch nicht hardcore, so doch sehr lohnenswert!
Alte Südrampe Validierung  Anonymous, 02.02.2014, 13:51
von San Donato aus bergwärts gefahren im Sept.13.
Da ich den Brocon fast jedes Jahr "mitnehme", habe ich diesesmal die alte Südrampe gewählt.Sehr einsame, schöne, Schotterstrecke die wenig Ausblicke bietet, mit Ausnahme bei der Mauer. Schönes Fotomotiv ist hier die unterhalb liegende Kehrenrampe. Die kleine Bachfurt macht keine Probleme, jedoch ist die Befahrung mit einen "Straßendampfer" harte Arbeit. Für Enduristen und Schotterfreaks ein Traum !!!

Gruß VV
Südwestrampe Validierung 09/2013 CX500treiber, 22.09.2013, 10:30
Wir sind in dieser Woche von Norden über den Brocon und haben beim Abstieg die gut ausgeschilderte Südwestabfahrt genommen. Da gibt es definitiv keinen Schotter mehr, es ist alles asphaltiert und durchwegs in einem guten Zustand, mit schönen engen Kehren und Kurven. Tipp: Unten im Tal bei Pieve Tesino immer der Ausschilderung nach "Grigno" folgen. Dort kommt man dann beim Abstieg ins Valsugano noch auf eine tolle Strasse mit mehreren übereinanderliegenden Spitzkehren (ich glaube 14), manche sogar in einem Tunnel, ähnlich wie beim Plöckenpass.

Bei der Anfahrt unbedingt über den Passo Gobbera!
Zustand am 1.9.2013 Validierung 08/2013 fechfech, 08.09.2013, 15:20
Bin die alte Südrampe des Passo del Brocon am 1.9.2013 bergwärts mit einer KTM 990 SMT (mit 17" Strassenreifen) gefahren.
Im unteren Teil ist der Schotter gut und einfach zu fahren. Weiter oben wird es steiler und gröber, mit mehreren Spitzkehren mit losen faustgrossen Steinen. Die "Schlüsselstelle" ist auf ca. 2/3 Höhe und besteht aus einem steilen Abschnitt mit losen 10 bis 15 cm grossen Steinen, unmittelbar nach einer linksseitigen Spitzkehre. Dieser Abschnitt ist nur ca. 30 bis 50 Meter lang, hat es aber in sich. Der Rest ist bei vorsichtiger Fahrweise und etwas Routine auch mit Strassenbereifung gut fahrbar. Die letzten 2 Kilometer vor der Passhöhe sind fein geschottert und völlig problemlos. Für Hard-Enduros (KTM 690 und leichter) ist die ganze Strecke problemlos.
Auffahrt über San Donato 13.7.2013 Validierung  Anonymous, 15.07.2013, 01:24
Die Strecke verläuft nach San Donato zuerst lange recht eben über einen Schotter- / Wald- und Wanderweg, um dann später steil anzusteigen. Scharfe Steine, tiefe Auswaschungen und loser Untergrund. Auch zu zweit mit Tourermaschine zu schaffen. Ca 6 km SG5, danach und davor SG4.
Ungläubige Blicke der GS-Fahrer mit ihren frisch geputzten Maschinen an der Passhöhe entlohnen für die Mühen!
Brocon Validierung  Anonymous, 03.09.2012, 17:47
29.08.2012 ab 9 h: Keine Strecke für einen mehr urban ausgelegten SUV. Ansosnten für den erfahrenen Offroader eine lösbare Aufgabe. Mit dem Fünftürer muß man manchmal in den Kurven rangieren. Ab der Mittagszeit ist mit verstärkten Wanderbewegungen vom Pass her zu rechnen. Nach den Serpentinien ist die Strecke mit einem neuen Sandbelag versehen. Schade!
Nicht zu unterschätzen Validierung 06/2011 addy75, 27.06.2011, 14:34
Die Auffahrt von der SS50 bis Lamon sollte niemand von Probleme stellen
Von Lamon aus bis San Donato wird die Strecke enger und der Asphalt schlechter, rasen ist hier nicht.

Hinter San Donato beginnt das "Offroad" Feeling, bis Valnuovla als "einfacher" Waldweg, der mit einer FZ6 / MPR2 problemlos mit 30km/h befahren werden kann.Ab Valnoula beginnt dann der Ernst. Tiefere Rinnen, die mit Schotter (weich!) aufgefüllt sind machen einem das Leben schwer.
Wer hier nicht weitsichtig und besonnen fährt kann das Mopped gleich weglegen. Die folgende Kehren sind nicht ohne, der lose Schotter und die zunehmend großen Steine machen einem zu schaffen. Ab der Kehre, an der ein Haus steht, wird die Strecke schlechter.
Tiefere Löcher, herausstehenden Steine und größere Absätze gilt es zu schaffen, Im Wald gesellen sich auch Wurzeln dazu.

Hat man die Strecke bis zu einer Abzweigung an einer Brücke geschafft, ist das Schlimmste geschafft, trotzdem sollte man nicht übermütig werden, dann immer wieder Löcher mit Schotter aufgefüllt worden sind, die sehr tief sein können.

Seltsame Blicke der Biker an der Passhöhe, wenn man aus dem "Unterholz" gerumpelt kommt, sind einem gewiss :)
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Stand: 11.08.2010 02:40