Col du Parpaillon / Tunnel du Parpaillon

 
+ 44.488546°, 6.645527° (0.00 km) Legende
 Track: 

Pass

Engstellen Unebene Fahrbahn Schotter Steinschlag / Rutschungen Rutschgefahr  
Land: Frankreich
Region: Hochdauphine
geogr. Breite: 44.488546°
geogr. Länge: 6.645527°
Höhe: 2632 m
SG nach Denzel: 3-4
Letzte Validierung: 09/2011, ahecht

Korrekturen, Ergänzungen, Hinweise?
 

GPS-Tracks zu diesem Punkt:
Track Parpaillon, Col du

Die zum größten Teil unbefestigte Strecke über den Col du Parpaillon verbindet Châtelard im Ubaye-Tal (SO) mit Embrun im Durance-Tal (NW). Der berühmt-berüchtigte Scheiteltunnel des Col du Parpaillon kann es dabei in sich haben: Der Untergrund im Tunnel variiert je nach Wetter und Jahreszeit von tiefen Pfützen über schmierigen Schlamm bis zur soliden Eisplatte.
Vorsicht ist auch auf beiden Passrampen angebracht: der Untergrund der nicht randgesicherten Strecke besteht hier zum Teil aus lehmigem Boden und wird bei feuchtem Wetter schnell zur Rutschbahn!

Nordwestportal des Tunnel du Parpaillon
Holzbrücke auf der unteren Südostrampe des Parpaillon
Herrlicher Tiefblick ins Tal von der oberen Parpaillon-Südostrampe aus
Parpaillon-Südostportal
Selten: Licht nicht nur am Ende, sondern auch im Tunnel. Blick ins raue Innere des Parpaillon-Scheiteltunnels.
Landschaft an der Nordwestrampe des Col du Parpaillon

Höhenprofil Parpaillon, Col du (La Condamine-Ch ⇒ Saint-Andr, ca. 42 km)
Höhenprofil Parpaillon, Col du (La Condamine-Ch ⇒ Saint-Andr, ca. 42 km)
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Problemlos; Tunnel lt. Schild geöffnet Validierung  Anonymous, 09.10.2011, 14:02
Wir sind am 06.10. bei schönstem Wetter von SO nach NW durch den Tunnel gefahren. Die Strecke war staubtrocken und problemlos zu fahren (LR Defender 110). Das Schild vor dem Anstieg im Ort zeigte den Tunnel als offen an. Als Highlight kam uns eine serienmäßige Peugeot 508 Limousine mit 4 Erwachsenen Insassen aus den Niederlanden entgegen. Für die war der Weg sicher beschwerlicher, aber offensichtlich auch machbar - so viel zur Schwierigkeit (bei schönem und trockenem Wetter). Im Tunnel max knöcheltiefe Pfützen, kein Schnee, kein Eis.
Für Strassenbikes gut zu bewältigen Validierung  Anonymous, 03.10.2011, 13:56
Sind mit Honda CB 1000 R und Aprilia 750 Dorsoduro am 2. Oktober bei Traumwetter über den Parpaillon von Süden nach Norden gefahren. Der Belag ist zwar deutlich grober, als auf der Assiettastrasse aber für normale Strassenbereifung trotzdem kein Problem. Die Tunneltore waren mit Sicherheit in den letzten 10 Jahren nicht mehr geschlossen, also hört bitte mit den Gerüchten von den verschlossenen Türen auf. Auch die Pfützen und Schlaglöcher im Tunnel sind längst nicht so tief, wie von einigen beschrieben. Insgesamt kann man recht gut durch den Tunnel rollen. Bei der Abfahrt nach Embrun kam die CB 1000 R gelegentlich an die Grenzen ihrer Federwege und der Auspuff setzte zweimal auf. Insgesamt ein tolles Fahrerlebnis.
Tunnel rutschig Validierung 09/2011 MarPac, 26.09.2011, 08:57
Am 24. 9. mit 1200 GS und Anakees befahren. Die NW-Seite kann mMn mit fast jedem Fahrzeug befahren werden, sofern nicht tiefergelegt oder so. Der Tunnel hat jede Menge wirklich tiefer Wasserpfützen. Das wär fürs Motorrad weiter kein Problem, aber teilweise ist der Boden schlammig und deshalb extrem rutschig. Bin ziemlich herumgeschwommen. Die SO-Rampe ist oben in etwas schlechterem Zustand mit ein paar Auswaschungen, sollte nur mit entsprechender Bodenfreiheit befahren werden. Aber 4x4 braucht es keinen.
Das Foto vom Tunnelinneren stimmt schon so. Der Tunnel hat Abschnitte, die unverkleidet sind. Kann man sich auch auf diversen Youtube-Videos ansehen.
Tunnel du Parpaillon Validierung 08/2011 geoluchs, 22.08.2011, 11:52
Das Bild von Miki scheint mir so gar nicht recht zum Tunnel Parpaillon zu gehören, man siehe die Innenverkleidung des Tunnel und vergleiche mit meinem Bild. Zugegeben das Bild ist durch die harten Schatten und das einfallende Licht sehr gut aber irendwie so gar nicht mit meiner Tunnel-Innenaufnahme zu vergleichen.
Ich bin den Tunnelpaß einmal 2005 von Nord nach Süd mit Sozius und jetzt August 2011 von Süd nach Nord alleine gefahren. Es gab keine Probleme, weder bei der Anfahrt noch bei der Durchfahrung. Es ist im Tunnel auf Pfützen und insbesondere auf schlammigen Untergrund zu achten. Ich habe mich dabei an die Fahrspur der PKW gehalten. Auch werden immer wieder Fußgänger und Radfahrer ohne Beleuchtung angetroffen. Man sollte also immer auf Sicherheit achten und auf etwas "Ungewöhnliches". Fahrzeug war 1995 BMW 1200GS und heute 2011 BMW R1100GS.
"Tunnel du Parpaillon fermé" Validierung  Anonymous, 20.07.2011, 09:31
Wir sind den Parpaillon am 15.7. mit Enduros von S nach N gefahren. Meiner Meinung nach die bessere Richtung. Bei Kaiserwetter war das wie immer eine Traumtour. Aufgefallen ist, dass schon unten in Condamine und dann nochmal während der Auffahrt Schilder mit "Tunnel du Parpaillon fermé" aufgestellt sind, die auf einen geschlossenen Tunnel hinweisen, was natürlich nicht stimmt - es soll sich also keiner abhalten lassen.
Keine eisplatten mehr am 13.7.2011 Validierung 07/2011 HILLCLIMBER, 20.07.2011, 07:38
Sind am 13.7.2011 den Parpaillon von nord nach süd mit Reiseenduros befahren . Die vom vorgänger beschriebenen Eisplatten waren alle schon geschmoltzen auser einer grossen wasserrinne problemnlos den tunnel durchquert.Die Tore wollten wir zu zweit bewegen alles festgerostet,daher glaube ich nicht das die tore im winter verschlossen werden.Kurtz nach uns befuhr sogar ein Alkoven Wohnmobil den Tunnel.Somit steht fest das der Parpaillon bei günstiger wetterlage mit fast allen KFZ befahren wird.
Hillclimber
passage barrée Validierung  Anonymous, 14.07.2011, 14:14
Da kann man bestenfalls einen mehrtägigen Wanderausflug machen, wenn man dann oben vor verschlossenen Toren steht.
Ähnlich die alte Strecke zwischen dem Col de la Cayolle und Cime de la Bonette. Früher konnte man da noch eine durchgängige Rundtour machen. Heute ist die Nebenstrecke nach der Kreuzung am Fuß des Bonette gesperrt f. den motorisierten Verkehr. Endstation nach der Ortschaft.
Kann mich diesem Kommentar nur anschliessen Validierung  Anonymous, 27.06.2011, 20:02
Habe den Tunnel am 26.6.2011 per Bike durchquert. Die Rinne ist mir tatsächlich fast zum Verhängnis geworden. Hab den Braten aber noch rechtzeitig gerochen und bin abgestiegen um die Sachlage zu analysieren. Mit viel Trickserei und Hin und Hergeschiebe die Stelle dann überwunden. Mit Bikes wenn überhaupt nur in Gruppen und dann nur leichte Enduros.
zur Zeit für Motorräder unpassierbar Validierung  Anonymous, 26.06.2011, 13:46
Hallo Biker, wir haben, den auf beiden Seiten mit Schotter belegten Pass und den Tunnel, am 21.06. mit 3 Motorrädern passiert. Den Tunnel aber mehr oder weniger unfreiwillig durchquert, bzw. geschuldet dem Umstand, dass es nicht mehr zurück ging bzw. ein drehen unmöglich war. Im Tunnel, der nicht beleuchtet ist und durch die MR Lampen nur wenig ausgeleuchtet wurde, war anfänglich Schotter bzw. steiniger Boden/ Untergrund. Dieser war plötzlich komplett vereist bzw. standen wir in einer langen Rinne (Pfütze) mit dick vereisten Boden. Diese war ca. 30 cm tief und mit Wasser gefüllt und auch die höheren Ränder waren cpl. vereist so dass Halt finden, mehr oder weniger, zum Balanceakt wurde. Rein war kein Problem bzw. passierte mehr oder weniger automatisch, raus aber durch die Kanten und die Vereisung fast unmöglich. Also Karren abstellen, war auf dem eisigen Untergrund schon ein Problem, und ein Bike nach dem Anderen per Muskelkraft über die Kante heben und schlitternd den Rest mit größter Vorsicht bis zum Ende rollend. Wir haben für die kurze Strecke durch den Tunnel ca. 2 Std. gebraucht. Auf der anderen Seite wartete einen Gruppe italienischer Biker denen wir von unserem Erlebnis erzählt haben und haben ihnen von der Durchfahrt abgeraten haben. Einer von denen musste es aber unbedingt versuchen, ( si si si isse keine Problemo, iche abbe ja Stollenreifen...... ) Er kam nach wenigen Minuten zurück bzw. musste feststellen, dass es nicht nur rutschig, sondern gefährlich war und aufgab. Der Held des Tages war ein Radfahrer, der sein Bike schiebend mit Helm Lampe, vor dem Scheinerwerferlicht eines deutschen VW Bullys mit Allrad und Geländebereifung ( LG- ....) durchgebracht hat. Ihm haben die Pedal Befestigungen der Schuhe Halt gegeben bzw. konnte er damit ins Eis greifen. Der Bully konnte auf den Rändern fahren bzw. musste nicht in die Rinne. Glück gehabt Bully, aus der Rinne währst Du auch mit Allrad nicht mehr raus gekommen ! Unser Fazit, meidet aktuell den Tunnel mit dem 2 Rad, dieser kann durchaus lebensgefährlich eingestuft werden. Wer ausrutscht und ggf. unter das Bike rutscht hat verloren bzw. kann man sich gefährlich anschlagen. Wenn ihr es aber unbedingt versuchen wollt dann nur in der Gruppe, mit einem MR zum Test und mind. 3 Helfern, mit wasserdichten Stiefeln und die Bikes am Rand lang geschoben und unbedingt die Rinne vermeiden. Ein Seil zum ziehen ist für den Fall, dass man in die Rinne kommt, mehr als hilfreich. Mit dem Auto nur mit Allrad und entsprechender Spurbreite aber trotzdem bleibt es gefährlich. Unser Erlebnis war wie geschrieben am 21. 06, es kann kurzfristig besser werden da die Temperaturen im Tal immer an die 30° waren, und der Tunnel im Sommer und Herbst eigentlich kein Problem darstellt. MfG
immer offen Validierung  nypdcollector, 21.06.2011, 07:55
Die Tore am Parpaillon sind immer offen. Die lassen sich gar nicht mehr schliessen. Deswegen hast du auch im Hochsommer im Tunnel immer die Gefahr, dass noch Eis liegt.
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Stand: 03.10.2011 14:17