Colle del Nivolet |
Die Straße zum Colle del Nivolet ist ein Stich, der in die nordwestlichste Ecke des Piemont führt und nur vom Valle di Locana aus anfahrbar ist. Auf den Ausbau der Straße nördlich des Scheitels bis ins Val Savarenche wurde zugunsten des Gran-Paradiso-Nationalparks verzichtet, die ins Val Savarenche führende Nordrampe endet ca. 1,5 km nördlich des Scheitels unvermittelt mitten auf der Nivolet-Hochebene an einer Schranke. Die im Rohbau fast fertiggestellte Trasse setzt sich danach noch einige Kilometer fort. Trotzdem lohnt sich die über 30 km lange Anfahrt, denn die Streckenführung der Passrampe kann man nur als gelungen bezeichnen und das Panorama und der Blick vom Aussichtspunkt etwas südlich des Scheitels auf den Lago Serrù und den Lago Agnel sind wirklich einmalig schön! Mit einer Höhe von über 2600 m reiht sich der südlich des Gran-Paradiso-Massivs liegende Pass außerdem in die Top Ten der höchsten befestigten Alpenpässe ein.
Die Koordinaten markieren den höchsten Punkt der Strecke; der eigentliche Scheitel des Passes liegt westlich der Straße und wird nur tangiert. Etwas nördlich des Passes befindet sich das Rifúgio Città di Chivasso.
Bis 2025 galten für die Befahrung der Bergstrecke zwischen Lago Serrù und der Passhöhe während der Monate Juli und August zeitliche Beschränkungen.
Seit 2026 ist die Befahrung von Anfang Juli bis Mitte September zum Teil auf 350 Fahrzeuge pro Tag begrenzt; zudem wird eine Maut von 10 EUR erhoben, die nur online gezahlt werden kann.
Höhenprofil Nivolet, Colle del (Cuorgn ⇒ EP, ca. 59 km)
Bitte beachten: Die Kommentarmöglichkeit ist für Hinweise, kurze Befahrungsberichte, ergänzende Beschreibungen und ähnliches gedacht. Kommerzielle, beleidigende oder unpassende Postings werden gelöscht.
Du bist zurzeit nicht angemeldet. (Benutzerstatus: Anonymous)
Kommentare von nicht angemeldeten Benutzern werden manuell freigeschaltet, was
manchmal eine Weile dauern kann.
|
Stand: 14.07.2026 09:05 |




Tipp: Unbedingt in Rosone von der Route abbiegen und das Valle Piantonetto hochbis zum Lago di Teleccio fahren, das Straßenbau vom allerfeinsten, ashaltiert aber ziemlich schmal und steil.
Ergänzung zu meinem vorherigen Beitrag: Die in der Passbeschreibung noch genannte, seit 2008 bestehende Zeitenregelung gibt's seit 2025 nicht mehr. Alle diesbezüglichen Schilder sind abmontiert.
Wie hier eine Durchschnittsbewertung von 3.8 zusammenkommt, ist mir ein Rätsel und kann eigentlich nur daran liegen, dass der Nivolet ein Pass für Genießer und nicht für Heizer ist.
Danke und viele Grüsse
Marlin
Sonntags ist die Zufahrt mit dem PKW nur eingeschränkt möglich. Vorher informieren
da dieses jahr der giro dort einen stopp einlegte, erlangte der pass wohl zunehmend an bekanntheit. vonn allein keine spur mehr.
es war einiges los, inklusive busse und wohnmobile. der parkplatz vorm rifugio war voll. wir waren an einem dienstag vor ort, am wochende vermutlich nochmal mehr los.
tat dem tollen erlebnis aber keinen abbruch, da das wetter 1A war.
trotz mehrverkehr immernoch empfehlenswert!