Passo di Dordona |
Über den Passo di Dordona führt eine schmale, z.T. unbefestigte Strecke, die den im Veltlin gelegenen Ort Fusine (N) mit dem Wintersportort Foppolo (S) und dem Valle Brembana verbindet. Der längste Teil der insgesamt ca. 20 km langen Strecke gehört zur Anfahrt der Nordrampe und zieht sich weitgehend im Tal entlang. Die Südrampe ist dagegen mit 4 km eher kurz, überwindet aber auch nur ca. 400 m Höhenunterschied. Der obere Teil des Weges weist Passagen mit losem Grobschotter sowie kurze Steilstücken bis ca. 18 % Steigung auf, bietet aber eine sehr schöne hochalpine Landschaft.
Am Scheitel finden sich die Reste einer italienischen Befestigungsanlage aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Lohnenswert ist auch ein Stop in der am Weg liegenden Baita Dordona.
Die Befahrung dieser Strecke bedarf mittlerweile einer Genehmigung, Tagesberechtigungen gibt es für 5 EUR (Stand: 2022, 2015: 3 EUR) vorort in Bars sowie bei der Gemeindeverwaltung. Wie immer bei solchen Strecken sei hier auch noch einmal auf die gebotene zurückhaltende Fahrweise und Rücksichtnahme gegenüber Wanderern und Radfahrern hingewiesen.
Bitte beachten: Die Kommentarmöglichkeit ist für Hinweise, kurze Befahrungsberichte, ergänzende Beschreibungen und ähnliches gedacht. Kommerzielle, beleidigende oder unpassende Postings werden gelöscht.
Du bist zurzeit nicht angemeldet. (Benutzerstatus: Anonymous)
Kommentare von nicht angemeldeten Benutzern werden manuell freigeschaltet, was
manchmal eine Weile dauern kann.
|
Stand: 05.01.2025 21:56 |






Leider ist mittlerweile viel der Strecke betoniert, die Stücke dazwischen sind gröberer Schotter.
Mit niedrigem Tempo aber gut machbar, nur der Abstieg im Süden hatte es einmal auf dem Schotter in sich.
Vorsicht im oberen Teil haben wir viele Wanderer und Jeeps getroffen, man sollte mit Verkehr rechnen.
Erlaubnis konnte für jeweils 5€ in der Bar gekauft werden.
Die Verständigung lief allerdings mit Hand. Fuß und minimalen Brocken italienisch.
Die online-Buchung der Maut funktioniert übrigens nur mit einer italienischen Steuernummer, also für die meisten Touris nicht.
Wir bezahlten im Gemeindeamt, da das Café in Fusine geschlossen war.
Positiv hervorzuheben ist auch, dass die Passtafel noch nicht von den Aufkleber-Vandalen zugekleistert wurde ...