Monte Verena / Forte Verena

+ 45.930737°, 11.412906° Legende

Gipfel

Sackgasse Engstellen Unebene Fahrbahn Schotter  
Land: Italien
Region: Venetien
geogr. Breite: 45.930737°
geogr. Länge: 11.412906°
Höhe: 2015 m
SG nach Denzel: 3-4
Letzte Validierung: 10/2021, barney

Korrekturen, Ergänzungen, Hinweise?
 

Der auf dem Altopiano dei Sette Communi gelegene Monte Verena ist mit seinem recht gut erhaltenen Gipfelfort ein lohnendes Ziel für Enduristen. Da die Gegend von einem Netz ehemaliger Militärstraßen durchzogen wird, gibt es einige Möglichkeiten, den Monte Verena anzufahren.
Eine davon zweigt bei Ghértele von der SP.349 ab und führt von NO her an den Berg. Im weiteren Verlauf der Straße gibt es dann etwa 3 km nach Ghérthele noch einmal die Gelegenheit, aus dem Val d’Assa zum Monte Verena abzubiegen. Diese Anfahrt führt über die Malga Gruppach und die Malga dei Quarti von SO an den Berg heran, ist unbefestigt und etwa mit SG 4 einzuschätzen.
Auch von S her gibt es Möglichkeiten, die von Rotzo bzw. Mezzaselva ausgehen und beide befestigt sind. Dabei empfiehlt es sich, den jeweiligen Ort von Pedescala (W) im Val d’Astico aus anzufahren, denn schon der Anstieg der SP.78 aus dem Tal ist mit 17 dicht übereinanderliegenden Kehren ein Erlebnis.
Auch für den letzten Abschnitt, die eigentliche Gipfelstraße, existieren zwei Möglichkeiten, die sich erst an den letzten Kehren vereinigen, aber im Zustand sehr unterschiedlich sind und mit SG 3 bzw. SG 4-5 bewertet werden können.
Die Anfahrt, die ca. 6 km östlich des Passo di Vezzena unweit der Osteria Termine von der SP.349 abzweigt und über die Malga Mandrielle von NW her an den Gipfel heranführt, unterliegt leider mittlerweile einem Fahrverbote.

Die zum und auf den Berg führenden unbefestigten Wege gehören zu den wenigen Schotterstrecken auf der Asiago-Hochebene, die noch keiner Sperrung unterliegen. Es wird deshalb dringend empfohlen, diese Wege nicht in der Saison zu befahren und bei der Befahrung die größtmögliche Rücksicht zu nehmen!

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Schöne Aussicht Validierung 10/2021 barney, 31.10.2021, 06:52
Gestern mit KTM 690, 890 und HP2 von Rotzo hinauf und über Ghertele hinunter.
Anspruchsvolle Strecke durch teilweise tiefen und lockeren Schotter.
Am Gipfel auch einige Suffs mit 2 und 4 Rädern, die Italiener sind recht schmerzfrei im Umgang mit ihren Fahrzeugen :)
Gipfelstraßen Validierung 07/2021 Boymont, 24.07.2021, 09:49
Die beiden in der Beschreibung erwähnten Gipfelstraßen unterscheiden sich vom Zustand her nicht mehr (SG 4-5). Sind mit einer großen Reiseenduro nur mit viel Mühe zu befahren. Ich habe auf beiden Straßen wieder umgedreht.
Alb. Ghertele: Validierung 08/2019 LR110, 08.09.2019, 23:58
Zufahrt wg Windwurf / Forstarbeiten gesperrt
Ohne besondere Schwierigkeiten Validierung 08/2019 Archer, 21.08.2019, 19:48
Sind von der Casara de Campovecchio direkt zum Gipfel und zurück gefahren. Die Strecke ist gut in Schuß und es waren einige Autos und Motorräder unterwegs. Stellenweise etwas scharfkantigere Felsen oder Stufen. Ansonsten aber problemlos befahrbar. Etwas überdurchschnittliche Bodenfreiheit schadet allerdings nicht.
In der Nachsaison... Validierung 10/2018 barney, 10.10.2018, 22:08
... wenig Verkehr. Rifugio Monte Verena geschlossen. Festungsruine frei zugänglich.
Die Auffahrt von der SS 349 ab Osteria Termine ist bereits seit vielen Jahren gesperrt! ( mit Verweis auf Landesgesetz)
Die Variante ab Alb. Ghertele bzw. über die Malga Pusterle ist grob aber legal. Zwischendurch schlechter Asphalt bevor es auf die Haupt-Piste zum Gipfel abzweigt. Am einfachsten ist es der Beschilderung zum Rifugio Monte Verena zu folgen. Abfahrt auf gleicher Route, alles andere ist halb oder ganz illegal. Gipfelstraße teils ausgewaschener Felsen, teils loser Schotter. Immer schön aufpassen;-)
Wohl eher SG 4 im oberen Beich Validierung 05/2018 ChristianA., 28.05.2018, 19:23
War heute oben zu zweit auf einer F800GS!
Strecke mit Reiseenduro mit Straßenbereifung machbar Validierung  wolfgangneuwirth, 12.07.2017, 07:45
Die Strecke über den Grillplatz und das eiserne Kreuz hinauf zum Fort ist mit einer Reiseenduro mit Straßenbereifung machbar.
Status 25.07.2015 Validierung 07/2015 Onkel_Fester, 04.08.2015, 22:02
Ein sehr schöner Hochpunkt mit toller Aussicht und einer Menge interessanter Geschichte (siehe Wiki). Vor hundert Jahren ein ziemliches Massengrab - wieso hatten die damals nichts besseres zu tun, als sich in dieser gottgeschenkten Landschaft möglichst hinterhältig und möglichst zahlreich zu töten?

Befahren mit 2x R1200GS, 1x Super Tenéré und 1x Transalp PD10, alle mit Radialbereifung ausser der Tenéré (Heidenau K60).

Anfahrt von Rotzo über die asphaltierte Via Verenetta. Die Strasse führt von SSW her an den Gipfel heran. Die Abzweigung zum Skilift kann man vergessen, es gibt zwar einen Schotterweg zum (schon sichtbaren) Gipfelfort, der aber gesperrt ist.
Schotterpiste zweigt spitzwinklig nach rechts hinten ab wie von fechfech am 07.10.14 beschrieben. Eine der üblichen alpinen Rumpelpisten ohne herausragende Schwierigkeiten, fester, tlw. spitzsteiniger Unterbau, keine übermässig tiefen Rinnen oder Stufen, kein tiefer Grobschotter.
Am Croce Civello (km 4,7) kreuzt diese Piste die Auffahrt von der Malga Pusterle und den von fechfech erwähnten Wanderweg. Zur Gipfelauffahrt rechts aufwärts halten. Pistenzustand erstmal wie zuvor, ab der Baumgrenze wird es etwas derber. 6 Kehren nah unterhalb des Forts, steil und rumplig, aber satte Breite. Hier muss sich ein Pkw die Ölwanne an einem Stein aufgeschlagen haben. Die Spur war auf- wie abwärts noch lange zu sehen, aber riss plötzlich ab. Keine Ahnung, ob die noch unten angekommen sind.... Fort bei km 8,9 ab Via Verenetta.

Mit Strassenbereifung kein echter Fahrspass, aber ein wirklich toller Hochpunkt!
Vorsicht vor ambitionierten Crosser- und Quad-Gruppen, die sich hier benehmen, als ob sie völlig allein unterwegs wären. Das gilt auch für den Holzfäller mit seinem Nissan Navara. Dummerweise nimmt diese Karre schon die ganze Spurbreite ein. Es ist also wie häufig: wo man nix sieht, muss man für die anderen Deppen mitdenken.

Abritt ab o.a. Kreuzung mit Asphalt längs der Via Verenetta nach NNW. Nördlichste Anfahrt (Abschnitt Malga Mandrielle/SP 349) gesperrt wie bereits beschrieben, es geht nur noch nach O Richtung Ghertele weiter.
Wir sind trotzdem nach N runter - derbe Piste durch den Wald, null Aussicht, SG4 stimmt, macht eigentlich keinen Spass und zwischendurch hat ein Holzer auch mal ziemlich böse geschaut. Muss man also nicht haben.
Zustand am 4.10.2014 Validierung 10/2014 fechfech, 07.10.2014, 23:43
Bin am 4.10.2014 von Süden auf den Monte Verena gefahren, mit einer KTM 690 Enduro. Die Schotterstrecke auf den Gipfel beginnt bei N45° 53.560' E11° 24.181' Die Schotterstrasse ist in gutem Zustand und auch für grosse Enduros (BMW R1200 GS und ähnliche) ohne Schwierigkeiten befahrbar. Das Fort auf dem Gipfel ist ein Besuch wert. Es war offen und ist mit vielen Tafeln gut dokumentiert.

Achtung: es gibt von Süden eine zweite Möglichkeit, die weiter oben von der Teerstrasse abbiegt, bei N45° 54.579' E11° 23.944' Diese Strecke ist ein Wanderweg (!) und kein Fahrweg und dementsprechend viel schwieriger: steil, grobe Steine, kleinere Felsstufen. Nach ca. 1 km mündet der Wanderweg in die oben erwähnte Schotterstrasse auf den Gipfel ein. Von der Befahrung dieses Wanderwegs rate ich aus naheliegenden Gründen ab.
Anfahrt von Norden Validierung  Anonymous, 20.07.2014, 18:28
Von den 3 möglichen Anfahrten von Norden, ist nur noch die über die Malga Pusterle erlaubt, bei den beiden Anderen Verbotsschild mit Verweis auf das Landesgesetz
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9374 Aufr., 0 Dld.
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Stand: 11.10.2018 17:39