Passo di Tremalzo

+ 45.834121°, 10.685116° Legende
 Track: 

Pass

Sackgasse Engstellen Unebene Fahrbahn Schotter Steinschlag / Rutschungen  
Land: Italien
Region: Lombardei
geogr. Breite: 45.834121°
geogr. Länge: 10.685116°
Höhe: 1665 m
SG nach Denzel: 4
Letzte Validierung: 10/2026, motoalpinist

Korrekturen, Ergänzungen, Hinweise?
 

GPS-Tracks zu diesem Punkt:
Track Tremalzostraße

Die Strecke über den Passo di Tremalzo nimmt unter den Gebirgsstraßen in den Alpen unbedingt einen der vordersten Plätze auf der Beliebtheitsskala ein. Als fahrerische Herausforderung und durch ihre kühne Trassierung ist die ehemalige Militärstraße, die zur Versorgung von militärischen Stellungen während des Ersten Weltkriegs angelegt wurde, zu Berühmtheit gelangt.

Der Pass selbst ist von W her auf befestigter Straße (SG 2-3) zu erreichen, aber die Strecke östlich des Passes bis zum Passo Nota ist mit ihren engen Kehren und dem ausgewaschenen felsigen Untergrund eine Herausforderung für den Geländefahrer. Hinzu kommt, dass es auf diesem Abschnitt der Strecke einige ausgesetzte Stellen ohne Randsicherung gibt und etliche kürzere Felstunnel durchquert werden.

Die Tremalzostraße ist seit 1997 für Motorräder gesperrt. Allerdings bleibt der Scheitel zumindest vom Ort Tremalzo aus erreichbar; man kann auch noch ein Stück weiter bis zum Rifúgio Garda fahren. Die Fortsetzung der Strecke bleibt allerdings dem (motorisierten) Zweiradfahrer normalerweise versperrt.
Einige Motorrad-Reiseveranstalter bieten geführte Touren für die Tremalzostraße an. Außerdem ist es möglich, eine Genehmigung vom zuständigen Gemeindeamt zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass man mindestens zwei Tage in einer ortsansässigen Herberge verbringt.

Über die Südrampe des Passo di Nota führt die östliche Anfahrt zum Passo di Tremalzo
Tunnel östlich des Passo di Tremalzo
Unterwegs zwischen Tremalzo- und Nota-Pass
Zwischen Tremalzo- und Nota-Pass
Die Tremalzo-Passrampe

Höhenprofil Tremalzostraße (Vesio ⇒ Valle d'Ampola, ca. 30 km)
Höhenprofil Tremalzostraße (Vesio ⇒ Valle d'Ampola, ca. 30 km)
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Erstaunlich, was so an einem Vormittag möglich war Validierung 10/2026 motoalpinist, 02.10.2026, 13:05
Die Auffahrt über die Wasserfallstrecke ist im unteren Bereich etwas zerbombt, danach wesentlich besser.

Am Rifugio Garda wurde das "ganz große Verbotsschild" demontiert, jetzt steht da das runde Schild mit weißen Feld und rotem Rand. Das bedeutet nach Denzel in Italien, befahren auf eigene Gefahr, ob das zutrifft, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Wenn es aber die gleiche Bedeutung wie in Deutschland haben sollte, dann trifft folgendes zu: Das Schild verbietet die Durchfahrt für sämtliche Fahrzeuge, also für Autos, Lastwagen, Motorräder sowie Fahrräder.

Da die Radfahrer zumindest geduldet sind, bin ich heute Vormittag davon ausgegangen, dass dies auch für Motorräder gelten könnte.

Streckenverlauf mit ab und an losen Schotter, zwischendurch gepflastert oder betoniert, größter Teil bis runter zum Nota aber harmlos, klein geschottert, fast sandig mit festen Untergrund.

Ab Passo Nota runter zum Ledro, also nicht über Rifugio Garda kein gesperrt Schild gesehen, zurück über Passo Guil nach Passo Nota und runter nach Tremosine auch keine Verbotsbeschilderung gesehen.
schade - schade - schade Validierung 09/2025 cabriofan, 29.09.2025, 19:56
bis zum zweiten refugio kein problem. asphalt sehr gut, absturzsicherung eher symbolisch ;o)
ABER schon unten bei der abzweigung grinst ein neues "allg fahrverbot"
auffahrt lohnt trotzdem und oben gibts was zur stärkung
2025-09 mit mini
Keine Möglichkeit mehr fürs Motorrad Validierung  Anonymous, 30.05.2024, 20:46
Nach Rücksprache mit einem gut informierten Hotelier direkt vor Ort (Tremosine, Mai 2024) wurde die frühere Möglichkeit, eine Befahrungsgenehmigung zu erhalten bei Nachweis von Übernachtungen vor Ort, zwischenzeitlich ersatzlos gestrichen. Diese tatsächlich wohl bis ca. 2016 / 2017 bestehende Regelung wäre wohl eines der ersten DInge gewesen, die der neue Bürgermeister gestrichen hätte. Es wäre ja ein Naturschutzgebiet. Wer das ignoriert und erwischt wird, muss mit drakonischen Strafen rechnen.
(Anm.: Ob einzelene Motorradfahrer mit Genehmigung die Natur mehr stören als hunderte von Mountainbikern, die die Trasse in der Saison täglich fluten, erscheint mir zumindest zweifelhaft...)
17.07.21 Tremalzopass Validierung  Ukulaula, 23.07.2021, 11:14
Da die südliche Abfahrt des Tremalzopasses den Mountainbikern vorbehalten ist, haben wir eine Alternativroute genommen: vom Pass am Rifugio Garibaldi vorbei über St. Michele zum Gardasee. Unterwegs waren wir mit einem Jeep. Großartige Ausblicke auf den Gardasee und die Umgebung. Highlight war ein Wasserfall an einer Brücke, der sich bestens als Fotomotiv eignet
Eisam, aber schön Validierung 10/2020 sesom, 05.10.2020, 11:44
Mit dem PKW ist irgendwann Schluss, die Fahrt lohnt sich trotzdem. Wer auf Lost Places steht, der findet bei N45°50'27.8" E10°40'43.1" das seit über 20 Jahren verfallende ehemalige Hotel Tremalzo, die Lücke im Zaun ist nicht zu übersehen. Sehr cool!
Lang lang ist es her aber immer eine Erinnerung wert Validierung  Anonymous, 22.09.2020, 12:00
Ich bin den Tremalzo - die alte Militärstraße - vor gut 20 Jahren mit Enduros gefahren. Ich erinnere mich immer wieder gerne an die Fahrten. Von einem Jahr aufs nächste wurden Verbotsschilder aufgestellt, die man geflissentlich ignorierte und was auch damals überhaupt keinen interessiert hatte. Mountainbiker waren damals so gut wie kaum anzutreffen und Motorradfahrer eigentlich auch nur sehr sehr wenige. Dafür kam einem hin und wieder ein Lastwagen entgegen, der von einer Baustelle kam und aufgrund Ortskenntnis nicht gerade langsam fuhr Aber es ist wie mit allen "Geheimtipps", sehr schnell sind sie keine mehr und so kam es wie es kommen musste: die Tremalzo Militärstraße wurde rigoros gesperrt für motorisierte Fahrzeuge. Aber was solls: heute fahr ich mit dem Trekkingbike und E-Antrieb und freue mich wieder über die grandiose Strecke und die grandiosen Ausblicke.
Schöne Paßstrasse die leider oben endet.... Validierung  akkuschrauber, 18.09.2020, 15:32
...und mit eindeutigen Schildern versehen ist. Hier ist leider Schluß! Die Motorradfahrer haben das Terain an die MTB "verloren". Meine Frau und ich waren mit unserer GS da oben. Aber das Panorama ist schon sehenswert. Liebe Grüße, Christian
Eigenverantwortung Validierung  jlsch, 07.08.2020, 12:34
Passo die Tremalzo kenne ich nicht, hört sich aber gut an. Ich höre z. Bsp. aus Frankreich immer wieder wie hoch die Busse ist wenn die Polizei einen erwischt in einem mit Fahrverbot belegtem Offroadweg. Es entspricht der Höhe des Motorradwerts, denn es wird beschlagnahmt zur Tilgung der Busse. Ist bei uns in der Schweiz mit dem Rasergesetz auch so. Leider gibt es viele die es noch nicht begriffen haben. Im Ausland ist man oft am kürzeren Hebel und es kann echt unangenehm werden wenn man das falsche Nummernschild am Mopped hat. Es gibt nur eins, haltet euch wenigstens an die Gesetze, denn die wurden oft nur gemacht weil einige sich nicht an die Gepflogenheiten hielten. Wenn ein Verbotsschild nicht ganz eindeutig ist würde ich eher zu einer Absage des Abenteuers tendieren. Nun dann, allzeit gute Fahrt. Gruss
Tremalzo Validierung  Anonymous, 05.08.2020, 20:41
Völlig richtig motoalpinist
Es gibt immer einige Idi..... die sich über alles hinwegsetzen und die "normalen " Motorradfahrer um schöne Strecken bringen ( siehe auch die Fahrverbote in Tirol) aber das wird sich wohl nie ändern und darum sollte JEDER ein bisschen Rücksicht und Toleranz walten lassen und nicht Egoismus!!!!
Allen eine gute und unfallfreie Fahrt
War 09/2019 mit dem Quad da Validierung  Anonymous, 05.08.2020, 17:05
Ich bin von der Nordseite herangefahren. Etwa bei den ersten Schotter Kehren kamen mir ein paar Mountainbiker entgegen die mir deutliche Handzeichen gaben. Ich war nicht schnell unterwegs und habe somit angehalten und mich mit ihnen unterhalten. Die Schweizer waren sehr nett, aber haben mir gesagt, dass das ganz schön verrückt wäre dort runter zu fahren. Einem Kumpel von dem Biker haben sie letztes Jahr dort erwischt und die Maschine abgenommen. Auf die wartet er heute (09/2019) noch. Und eine saftige Geldstrafe hatte er auch zu zahlen. Aufgrund dieses Erfahrungsbericht ist habe ich mich dann doch dagegen entschieden runterzufahren, und bin wieder umgedreht und leider über die Nordrampe wieder zurückgefahren...
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91532 Aufr., 2 Dld.
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Stand: 31.07.2010 03:12