Passo di Tremalzo |
Die Strecke über den Passo di Tremalzo nimmt unter den Gebirgsstraßen in den Alpen unbedingt einen der vordersten Plätze auf der Beliebtheitsskala ein. Als fahrerische Herausforderung und durch ihre kühne Trassierung ist die ehemalige Militärstraße, die zur Versorgung von militärischen Stellungen während des Ersten Weltkriegs angelegt wurde, zu Berühmtheit gelangt.
Der Pass selbst ist von W her auf befestigter Straße (SG 2-3) zu erreichen, aber die Strecke östlich des Passes bis zum Passo Nota ist mit ihren engen Kehren und dem ausgewaschenen felsigen Untergrund eine Herausforderung für den Geländefahrer. Hinzu kommt, dass es auf diesem Abschnitt der Strecke einige ausgesetzte Stellen ohne Randsicherung gibt und etliche kürzere Felstunnel durchquert werden.
Die Tremalzostraße ist seit 1997 für Motorräder gesperrt. Allerdings bleibt der Scheitel zumindest vom Ort Tremalzo aus erreichbar; man kann auch noch ein Stück weiter bis zum Rifúgio Garda fahren. Die Fortsetzung der Strecke bleibt allerdings dem (motorisierten) Zweiradfahrer normalerweise versperrt.
Einige Motorrad-Reiseveranstalter bieten geführte Touren für die Tremalzostraße an. Außerdem ist es möglich, eine Genehmigung vom zuständigen Gemeindeamt zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass man mindestens zwei Tage in einer ortsansässigen Herberge verbringt.
Höhenprofil Tremalzostraße (Vesio ⇒ Valle d'Ampola, ca. 30 km)
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Stand: 31.07.2010 03:12 |






Am Rifugio Garda wurde das "ganz große Verbotsschild" demontiert, jetzt steht da das runde Schild mit weißen Feld und rotem Rand. Das bedeutet nach Denzel in Italien, befahren auf eigene Gefahr, ob das zutrifft, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Wenn es aber die gleiche Bedeutung wie in Deutschland haben sollte, dann trifft folgendes zu: Das Schild verbietet die Durchfahrt für sämtliche Fahrzeuge, also für Autos, Lastwagen, Motorräder sowie Fahrräder.
Da die Radfahrer zumindest geduldet sind, bin ich heute Vormittag davon ausgegangen, dass dies auch für Motorräder gelten könnte.
Streckenverlauf mit ab und an losen Schotter, zwischendurch gepflastert oder betoniert, größter Teil bis runter zum Nota aber harmlos, klein geschottert, fast sandig mit festen Untergrund.
Ab Passo Nota runter zum Ledro, also nicht über Rifugio Garda kein gesperrt Schild gesehen, zurück über Passo Guil nach Passo Nota und runter nach Tremosine auch keine Verbotsbeschilderung gesehen.
ABER schon unten bei der abzweigung grinst ein neues "allg fahrverbot"
auffahrt lohnt trotzdem und oben gibts was zur stärkung
2025-09 mit mini
(Anm.: Ob einzelene Motorradfahrer mit Genehmigung die Natur mehr stören als hunderte von Mountainbikern, die die Trasse in der Saison täglich fluten, erscheint mir zumindest zweifelhaft...)
Es gibt immer einige Idi..... die sich über alles hinwegsetzen und die "normalen " Motorradfahrer um schöne Strecken bringen ( siehe auch die Fahrverbote in Tirol) aber das wird sich wohl nie ändern und darum sollte JEDER ein bisschen Rücksicht und Toleranz walten lassen und nicht Egoismus!!!!
Allen eine gute und unfallfreie Fahrt