Sedlo Solarji / Passo Solarie / Slowenische Grenzkammstraße

+ 46.180009°, 13.662400° Legende

Sattel

 
Land: Italien / Slowenien
Region: Friaul / Julische Alpen
geogr. Breite: 46.180009°
geogr. Länge: 13.662400°
Höhe: 925 m
SG nach Denzel: 2-3
Letzte Validierung: 10/2019, juschka

Korrekturen, Ergänzungen, Hinweise?
 

Der eher unspektakuläre Sedlo Solarji (italienisch: Passo Solarie) – inzwischen auch als Grenzübergang für Nicht-Einheimische benutzbar – ist sowohl Grenzpass als auch Bestandteil und Wegmarke der sogenannten Slowenischen Grenzkammstrasse, die von Livek (N) bis ins Reka-Tal (S) dem Grenzverlauf in der Kammregion folgt.

Die Slowenische Grenzkammstraße ist wesentlich einfacher zu befahren als ihr bekannteres Pendant in Ligurien. Zwar gibt es auch hier (noch) unbefestigte Abschnitte, sie sind aber weitaus weniger grob und auch mit schweren Tourern zu bewältigen. Über größere Abschnitte folgt die Trasse inzwischen asphaltierten (und nummerierten) Straßen. Entlang der ruhigen und landschaftlich sehr schönen Strecke trifft man immer wieder auf Zeugen aus den Tagen des Ersten Weltkrieges, teils in Form von Gedenksteinen, aber auch in Form von z.T. aufwändig rekonstruierten Befestigungsanlagen.

Der nördliche Einstieg in die Slowenische Grenzkammstraße zweigt in Idrsko im Soča-Tal von der Straße Nr. 102 ab. Der Anstieg führt zunächst nach Livek, das quasi den nördlichen Basisort der Kammstraße darstellt. Nach einem weiteren Anstieg erreicht man östlich des Ortes Livške Ravne den Kolovrat-Kamm. Von hier aus führt ein (Fuß-)Weg auf den Gipfel des Kuk (1243 m), auf dem sich die Überreste eines ehemaligen italienischen Beobachtungsforts befinden. Die Kammstraße führt dann weiter in Richtung SO am Kamm entlang bis zum Sedlo Solarji. Mit etwa 1200 Hm ist dieser Teil der der Strecke der höchste, unterwegs passiert man den Nagnoj (1193 m) und den Trinski Vrh (1139 m), jeweils nur wenig unterhalb des Gipfels.
Im weiteren Verlauf führt die Strecke im Bogen nach SW und folgt später dem Kamm des Kanalski Kolovrat. Wegmarken sind auf diesem Abschnitt u.a. die Orte Srednje, Kambreško und Lig. Die Höhenlage dieses Abschnitts liegt zu Beginn auf etwas über 800 m und fällt dann auf etwas über 600 m ab.
Südwestlich von Lig wird es etwas schwieriger: Der unbefestigte Anteil überwiegt hier deutlich und bei den z.T. schmalen Wegen ist die Orientierung schwieriger, zumal eine Beschilderung meist fehlt.
Der letzte wirklichen Berg, den man in Richtung S passiert, ist der Korada (812 m). Kurz nachdem man diesen hinter sich gelassen hat, zweigt die Strecke nach W ab und führt dann über Senik, Vrhovlje pri Kožbani und Hruševlje bis ins Reka-Tal.

Eine Alternative zum letzten Teil ist zwar ebenfalls einen Höhenstraße, die jedoch nicht dem Grenzverlauf folgt, sondern dem Lauf der Soča. Diese Strecke führt über den Südausläufer des Korada, verläuft dann weiter Richtung S und endet in Hum bzw. Kojsko. Bei dieser Variante besteht auch die Möglichkeit, einer unbefestigten Fortsetzung zu folgen, die kurz vor Gonjače nach O abzweigt und später auf dem Höhenzug Sabotin Richtung SO entlang der hier in einem tief eingeschnittenen Tal fließenden Soča verläuft. Diese Strecke endet blind am Monte Sabotino (690 m, Grenze zu Italien).

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Keinerlei Schotter mehr Validierung 10/2019 juschka, 05.10.2019, 23:33
Denke es wird Zeit der Strasse den Schotterstatus zu entziehen. Wir sind heute komplett im Süden eingestiegen wie es die OSMKarten ohne Schottereinstellung vorgegeben haben und bis nach Idrsko im Norden durchgefahren. Bei den vorherigen Beschreibungen kommt nicht heraus wo es im Süden eigentlich los geht und was " die Verlängerung " ist. Wir wurden schon kurz nach Novs Gorica von der 103 abgeleitet. Die Strecke ist eng, max 1,5 Spurbreite, hangelt sich mit vielen Windungen am Hang entlang, zumeist im Wald mit jahreszeitlich bedingten Laub und Sand in einigen Kurven. Die gesamte Strecke ist vollständig asphaltiert, zumeist im hervorragenden Zustand. Nur zwei Stellen mit ca 500m bzw 2000m Strecke sond extrem flickig. Aber von Schotter weit und breit keine Sicht. Wenig bis null Verkehr, kurz vor Ende im Norden drei kurze Baustellen mit Ampelregelung.
Doch kein schreibfehler Validierung  Anonymous, 13.07.2019, 19:41
Sorry, ich hab mich versehen. Auch auf der Karte am Korada steht tatsächlich Solarji :-)

Die letzte Nachricht bitte einfach ignorieren!

Gruß, ULFL
Schreibfehler? Validierung  Anonymous, 13.07.2019, 19:20
Vor Ort findet man die Schreibweise Solarie (z.B. am Rifugio) bzw. Solarij (auf einer Karte am Korada). Die Schreibweise Solarji konnte ich nirgendwo (ausser hier) finden.

Ist das ein Schreibfehler, oder gibt es die Schreibweise auch noch - bzw. wo kommt die dann eigentlich her?

Gruß, ULFL
Die Bezeichnung »Sedlo Sloarji« ist die korrekte slowenische Bezeichung. Sie findet sich u.a. auf diversen Topo-Karten, aber auch auf vielen Seiten im Web.
kann man schon mal fahren Validierung 06/2019 vmaxcruiser, 16.06.2019, 18:59
leicht zu fahren
guter Asphalt
paar Kehren
in der Nähe vom Gipfel gibt es den POI Kolovrat hier gibts eine wahnsinnig schöne Aussicht
Fazit: ** kann man schon mal fahren
Kein Schotter Validierung 06/2017 Frankyboy, 05.06.2017, 17:59
Ich bin von Tolmin bis Idrsko gefahren und bin auf keinen Schotter gestoßen. Schmal und einige schweinskurven beidenen man sich leicht verschätzen und liegen kann aber sonst ganz nett zu fahren
tolle Strecke mit wunderbaren Ausblicken Validierung 05/2016 JuergenHaug, 12.12.2016, 20:22
Wunderschöne Strecke die im Tal beginnt und dann ansteigt. Herrliche Ausblicke nach Slowenien und Italien, so gut wie kein Verkehr.

https://www.youtube.com/watch?v=lBZZsKzkvXc

Viel Spass beim abfahren der Strecke

Jürgen
Orientierung problemlos, Strecke in gutem Zustand Validierung  Mandrake, 13.09.2015, 22:51
Ich bin die gesamte Grenzkammstraße am 11.09.2015 mit meiner XTZ 750 von Nord nach Süd gefahren. Die Orientierung verlief nahezu problemlos, die Beschilderung passt, lediglich in Lig bin ich zuerst falsch weitergefahren. Hier muss man nämlich dem Schild Richtung Italien folgen um an der Grenze zu bleiben und nach Golo Brdo zu kommen. Alles in Allem muss man lediglich dem Straßenverlauf folgen, sich diesen vorher bei Google Earth anzuschauen schadet sicher nicht.

Der nördliche Schotterabschnitt ist fast ein bisserl unangenehm zu fahren - neu geschottert, man schwimmt recht hin und her. Der südliche - und deutlich längere - geschotterte Abschnitt zwischen Lig und Golo Brdo ist sehr einfach zu fahren. Witziges Detail: eine kleine, schmale Schotterstraße mehr oder weniger im Nirgendwo - und dann vor einer Brücke ein Fahrverbot für KFZ über 30 Tonnen ;) Die Asphaltanteile sind durchwegs sehr gut asphaltiert, rasen kann man auf Grund der geringen Breite aber nicht.

Insgesamt ist die Strecke sehr schön zu fahren und bekommt von mir eine Empfehlung. Wer die Zeit hat, sollte das nicht verpassen.
06.07.15 - weniger Schotter als erhofft Validierung  Anonymous, 13.07.2015, 22:14
Die Strecke ist schön, der Schotteranteil am nördlichen Ende sehr kurz. War etwas enttäuscht, da ich mir mehr km mit Schotter erhofft hatte.
Vorbereitungen auf Instandsetzung, Frischer Schotter, Holzschlag Validierung 05/2015 Blindschleiche-ch, 15.05.2015, 22:32
Die geteerte Strecke ist schön zu fahren, kein Verkehr und viel Landschaft zu sehen.
Der Schotterteil wurde mit frischem Schotter ausgebessert, mit dem Motorrad war es nicht immer ein Spass zum fahren, da man immer wieder im Schotter eingesunken ist.
Zudem wird gerade aus dem Hang Holz heraufgezogen und auf der Strasse verarbeitet.
ein erlebnis Validierung 08/2014 freakmoped, 11.08.2014, 13:37
so gut wie kein verkehr am 9.8.2014, die kleine hütte oben hatte offen. der geschotterte teil war unangenehm zu fahren da offensichtlich die spuren nachgefüllt wurden, man sinkt mit dem vorderrad recht tief ein und wird instabil - also vorsicht. die eisschäden in den wäldern sind sehr erschreckend anzusehen...
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Stand: 13.07.2019 19:52