Passo di Tremalzo

 
+ 45.834121°, 10.685116° (0.00 km) Legende
 Track: 

Pass

Sackgasse Engstellen Unebene Fahrbahn Schotter Steinschlag / Rutschungen  
Land: Italien
Region: Lombardei
geogr. Breite: 45.834121°
geogr. Länge: 10.685116°
Höhe: 1665 m
SG nach Denzel: 4
Letzte Validierung: 09/2011, Cool

Korrekturen, Ergänzungen, Hinweise?
 

GPS-Tracks zu diesem Punkt:
Track Tremalzostraße

Die Strecke über den Passo di Tremalzo nimmt unter den Gebirgsstraßen in den Alpen unbedingt einen der vordersten Plätze auf der Beliebtheitsskala ein. Als fahrerische Herausforderung und durch ihre kühne Trassierung ist die ehemalige Militärstraße, die zur Versorgung von militärischen Stellungen während des Ersten Weltkriegs angelegt wurde, zu Berühmtheit gelangt.

Der Pass selbst ist von W her auf befestigter Straße (SG 2-3) zu erreichen, aber die Strecke östlich des Passes bis zum Passo Nota ist mit ihren engen Kehren und dem ausgewaschenen felsigen Untergrund eine Herausforderung für den Geländefahrer. Hinzu kommt, dass es auf diesem Abschnitt der Strecke einige ausgesetzte Stellen ohne Randsicherung gibt und etliche kürzere Felstunnel durchquert werden.

Die Tremalzostraße ist seit 1997 für Motorräder gesperrt. Allerdings bleibt der Scheitel zumindest vom Ort Tremalzo aus erreichbar; man kann auch noch ein Stück weiter bis zum Rifúgio Garda fahren. Die Fortsetzung der Strecke bleibt allerdings dem (motorisierten) Zweiradfahrer normalerweise versperrt.
Einige Motorrad-Reiseveranstalter bieten geführte Touren für die Tremalzostraße an. Außerdem ist es möglich, eine Genehmigung vom zuständigen Gemeindeamt zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass man mindestens zwei Tage in einer ortsansässigen Herberge verbringt.

Über die Südrampe des Passo di Nota führt die östliche Anfahrt zum Passo di Tremalzo
Tunnel östlich des Passo di Tremalzo
Unterwegs zwischen Tremalzo- und Nota-Pass
Zwischen Tremalzo- und Nota-Pass

Höhenprofil Tremalzostraße (Vesio ⇒ Valle d'Ampola, ca. 30 km)
Höhenprofil Tremalzostraße (Vesio ⇒ Valle d'Ampola, ca. 30 km)
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Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung Validierung 09/2011 Cool, 23.09.2011, 17:07
Da ich leider keine Zeit für Übernachtungen hatte, um eine Genehmigung zu erhalten, bin ich morgens um 7 über den Tremalzo.
Traumhaft der Sonnenaufgang und natürlich das Sträßchen.
Is schon sehr holprig, aber lohnt sich!
Von oben am Pass bis zum Passo Nota hab ich ca. eine Stunde gebraucht.
War aber sehr gemütlich unterwegs und hab viele Foto-Stopps eingelegt.
Ab dem Nota-Pass is dann der Schotter vorbei.
Tremalzo von Westen mit Fahrverbotsschild Validierung 09/2011 kaim, 19.09.2011, 19:44
Bin am 15.09.2011 abends den Tremalzo von Storo kommend angefahren. Habe dann zwar das Schild gesehen, wollte aber endlich zurück zum Gardasee, also drüber. Geht dann von Asphalt in Schotter über und scheint mir an einigen Stellen auch neu geschottert zu sein. Mir sind 2 Mountainbiker entgegengekommen, aber die hat es nicht gestört und 2 habe ich noch überholt (immer schön freundlich buon giorno gesagt). Die Italiener sind da nicht so spiessig wie oftmals die Touris selbst. Auf der anderen Seite ist noch ein Rifugio mit einer großen Kriegskanone davor (da nehme ich nächstes Mal den Foto mit), die scheint aber aus saisonalen Gründen geschlossen zu sein. Von der Gardaseeseite her habe ich jedoch kein Schild gesehen, bin mir da aber nicht 100% sicher. Ich bin ihn mit einer SXV550 mit geschnittenen Slicks gefahren.
Tremalzo legal Validierung 09/2011 Kati, 12.09.2011, 18:06
Am 9.11.2011 den Tremalzo von Vesio, über den Passo Nota, bis zum Rifugio Garda mit einer BMW G650 X Challenge und einer DR650 SE legal befahren.Genehmigung in Pieve ausstellen lassen und dann Start am frühen Morgen um den MTB Fahrern aus dem Weg zu gehen.Uns kam nur einer entgegen. Aber am Abzweig Rifugio Nota musste natürlich ein Deutscher Wohnmobilfahrer meckern. Wörtlich " Hier ist für Motoräder gesperrt". Mit knappen Hinweiss auf eine vorhandene Genehmigung, dem er nicht glauben wollte, weiter gefahren. Die DR war mit Conti Escape die Challenge mit MT 21 bereift, keine Probleme. Unterwegs eine Moto Morini und eine F650 getroffen, auch ähnlich bereift. Teilweise nach den Kehren etwas tieferer groberer Schotter, aber machbar. Abfahrt erfolgte über die San Michelle Strasse zurück nach Vesio.
Bin nicht zum letzten Mal dort gewesen.
Nur für Leute mit viel Zeit Validierung  Anonymous, 29.08.2011, 19:34
Im September 2004 bin ich - ausgerüstet mit einer Karte der Alpen aus dem Jahre 1965 - von der Nordwestseite her gekommen und wollte - da der Abend nahte - auf dem kürzesten Weg zum Gardasee. Auf meiner Karte war die Straße zwar als schmal, aber nicht als schwierig verzeichnet. Kurz nach dem Restaurant bekam ich die ersten Probleme mit ausgewaschenen Querrinnen und herumliegenden Felsbrocken. Nach dem Gipfeltunnel wurde es erst richtig spannend, als ein LandRover Defender mir entgegenkam. In einer Kehre konnten wir einander passieren, aber der Depp hat mich nicht einmal vor dem gewarnt, was noch kommen sollte. Schließlich bin ich in einem kleinen englischen Sportwagen mit Sportfahrwerk (11 cm Bodenfreiheit) gefahren. Nur mit teilweisem Auffüllen der Querrinnen mit herumliegendem Felsmaterial und Schwung waren einige Passagen zu bewältigen. Schließlich wurde es auch noch dunkel. Die letzten Kilometer bei völliger Dunkelheit. Wenn etwas schiefgegangen wäre, hätte ich im Auto übernachten müssen, nicht so prickelnd. Nach insgesamt etwa vier Stunden war es geschafft.

Ein Bild gibt es hier: http://www.british-sports-cars.de/download/bilder/XS_Tremalzo_670.jpg
Früher schon enorm beliebt Validierung  taoldie, 27.06.2011, 10:31
Hallo
Bin im Sommer 1991 mit einem Freund (TransAlp und AfricaTwin) den Tremalzio im Zuge eines "Enduro" Urlaubs gefahren. Von unten nach oben. Die Strecke war mit der Alp schon teilweise eine ganz schöne schockelei aber machbar. Leider war auch damls schon der Verkehr enorm. In der Kehren und Kurven haben wir immer fast Anhalten müssen weil alles mögliche an Fahrzeugen hinunterkam. Sogar einmal eine Ducati. Ein Holländer in kurzer Hose. Das der Tremalzo dann einer Sperrung entgegen sieht, war da leider schon klar.
Damals gabs aber dafür noch reichlich andere Strecken rund um den Gardasee die auch sehr schön waren und nicht so überlaufen. Ironischerweise haben wir die ganzen Stecken aus einem BMW Enduroatlas. Dort hieß es ,das die BMW Leute alle darin enthaltenen strecken mit einer 1100 GS abgefahren wären...... Das hat uns natürlich dazu angespornt es gleichzutun.....
Peter
Geht bedingt Validierung 06/2011 drz400, 05.06.2011, 19:58
Als ich zum 1. mal hier war stand auf dem Schild: "No Weelies, la Strade est non una Pista!"
Da dies offenbar nich genügte ist seither Fahrverbot für Motorräder. Mofas gehen da noch durch sofern sie nicht als Kleinmotorrad eingelöst sind. Aber ehrlich, es wird kein Spass!
Durch die Downhiller liegt der Schotter teilweise sehr Tief und ist nur mit entlastetem Vorderrad gut zu fahren. (und das wird beim Mofa schwierig...)
Ich bin dieses WE um 9 Uhr oben angekommen, zusammen mit dem Bikeshuttle, der die "Sportler" hochfährt um anschliessend hinunterzuheizen.

PS: Ich war LEGAL unterwegs, alles andere ist zu teuer!
Tremalzo mit Mopeds? Validierung  Anonymous, 27.05.2011, 01:15
Was meint Ihr? Ist es möglich, den Tremalzo mit alten 50er Mopeds zu befahren? Werden die als Motorrad oder als Fahrrad mit Hilfsmotor eingestuft? Eigentlich steht der Tremalzo nämlich auf unserer Tourenliste.
Fahrverbot Validierung  Anonymous, 09.05.2011, 08:55
das Fahrverbot besteht noch ist auf der Südflanke vor dem 2 Tunnel mit Schnee verschüttet und auch das Tunnel selber ist eingebrochen, Man kommt mit hilfe aber mit einem ATV durch....Gruss Stand 7.5.11
fahrverbot Validierung  Anonymous, 08.12.2010, 22:37
weiss jemand ob das fahrverbot weiterhin besteht? ist es trotzdem moeglich die strecke zu befahren? oder ist die strasse abgerutscht? oder verschuettet?
Tremalzopaß-Erinnerungen Validierung  Anonymous, 07.12.2010, 16:26
Leute, ich habe im Jahre des Herrn 1992 in einem heißen Sommer die Idee gehabt, mit meinem damals tiefergelegten und mit Breitreifen bestückten Fiat Tempra den Tremalzo zu befahren, und zwar von unten nach oben.
Ich hatte absolut keine Ahnung, was mich erwarten würde, ich bin einfach drauflos.

Nach der Hälfte der Strecke wurde mir dann doch ein wenig flau zumute, weil ausgewaschene Querrinnen und spitze Steine höchste Aufmerksamkeit erforderten, jehöher ich kam, desto übler wurde der Bodenbelag.
Die Kehren waren teilweise nur mit Rückwärtsrangieren zu nehmen und ein Reifenschaden wäre der Supergau gewesen.

Die Hände schweißnaß, der Blutdruck in ungeahnte Höhen beheimatet, mehrfach Gegenverkehr mit Jeeps ( Millimeterarbeit bei der Vorbeifahrt), im Tunnel um dicke Steine rumgefahren, aber ich habs geschafft.

Heute denke ich gern an dieses "Abenteuer" zurück, Radfahrer gab es vor 18 Jahren so gut wie keine dort und auch "Genehmigung" gabs da noch keine, man fuhr einfach.

.....aber ehrlich, einem stinknormalen Pkw sollte man diese Tortur n i c h t zumuten, meine beiden Vorderreifen konnte ich wegschmeißen, die Profile waren weggeschmirgelt.
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Stand: 31.07.2010 03:12