Sella di Sompdogna / in Sondogne

 
+ 46.462939°, 13.450291° Legende

Sattel

Sackgasse Engstellen Steinschlag / Rutschungen  
Land: Italien
Region: Friaul
geogr. Breite: 46.462939°
geogr. Länge: 13.450291°
Höhe: 1392 m
SG nach Denzel: 3
Letzte Validierung: 10/2017, bemme
 

Die Sella di Somdogna ist nur über die Westrampe von Dogna (W) im Canale di Ferro aus bis zur Scheitelhöhe (ca. 13 km) fahrbar. Das schmale asphaltierte Sträßchen, das sowohl beim Verlassen des Canale di Dogna als auch im oberen Teil mit einigen Gruppen dicht aufeinander folgender Kehren die steile Bergflanke erklimmt, wartet außerdem mit einem Tunnel sowie mehreren Brücken auf, die murengefährdete Stellen bzw. Schmelzwasserabflüsse queren. Der Scheitel und die offenen Abschnitte der Strecke bieten einen herrlichen Blick auf die Montasio-Gruppe. Unterwegs passiert man auch die Reste einiger Befestigungsanlagen, die, ebenso wie die Straße, aus dem ersten Weltkrieg stammen. Am Scheitel steht das bewirtschaftete Rifugio Fratelli Grego.
Die Nordrampe, die früher von Valbruna (N) aus zum Scheitel führte, ist nur noch bis zur Malga Saisera fahrbar. Der obere Teil zwischen der Passhöhe und der Malga Saisera (ca. 3 km) ist verfallen und zum Teil völlig weggespült.

Etwa nach dem ersten Drittel der Strecke schwingt sich die Strecke über etliche Kehren vom Talboden des Canale di Dogna aus an der Talflanke empor.
Hier ist Schluß: Die Fortsetzung der Strecke nach N zur Malga Saisera ist gesperrt.
Interessante Trassierung der Passrampe der Sella di Sompdogna. Unter dem Tunnelportal sieht man die Reste der alten Trasse.
Alte Befestigungsanalage an der Sella di Sompdogna – eine Begehung lohnt sich!
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Lohnender Stich Validierung 10/2017 bemme, 17.11.2017, 17:39
Bin Ende Oktober mit dem Defender bei tollster Spätsonne von Pietratagliata zur Malga Poccet aufgestiegen und auf der Südseite in das Dognatal wieder runter. Diese Überfahrt bietet fantastische Ausblicke auf die Gruppe um den Juf die Montasio und fehlt hier noch. Die Piste endet direkt an den Ruinen der Talseilbahn aus dem 1.WK. Der anschließende Stich zur Sella Somdogna war eigentlich nur Zeitvertreib - aber ein lohnender. Für militärhistorisch Interessierte ein Fundus wie sehr viele Pisten und Sträßchen im Friaul. Der letzte Teil kurz vor dem Sattel bietet grandiose Ausblicke zurück ins Dognatal. Auf dem Sattel wurde eine Gedenkstätte (Fahnenhügel mit Felsenmonument) errichtet.
Kurzbericht Befahrung Sella Sompdogna Validierung 07/2017 Alpenpaessefahrer, 03.07.2017, 08:15
Hallo Leute,

Der Bericht in Kurzform: Straße ist grundsätzlich in gutem Zustand, hier und da Steine von Steinschlag und teils jede Menge Kiefernzapfen auf der Straße. Mach m.E. nichts, dafür entschädigen die Kiefernbäume und bieten entlang der Straße Süditalienflair. 2 kleinere Baustellen, auch mit Auto problemlos. Wanderung zum Rifugio Fratelli Grego empfehlenswert. Sind wirklich nur 10 Minuten. Der Weg täuscht, weil er am Anfang doch recht steil runter führ, geht danach gleich wieder rauf. Besuch am Laghetto ist - wenn man wirklich Zeit hat - kurzweilig. Allerdings ist das schon fast eine Bergtour (sind von der Sella ca. 50 Höhenmeter recht steil nach oben). Vorsicht - am Paß sind ziemlich viele Schafe und auf der Straße deren Reste!

Noch ein paar Gedanken von mir: ins Val Saisera (Valbruna) wären es eigentlich nur ein paar Kehren und ca. 500 Höhenmeter. Allerdings würde eine durchgehende Straße eine Querverbindung zum Val Ferro (Kanaltal) schaffen und damit entsprechend mehr Verkehr anziehen, den m.E. die Straße nicht vertragen würde. Würde eine Mautpflicht und Stundenregelung von Val Saisera bis zum Scheitel - oder hinter der letzten Kehrengruppe) eingerichtet sein, ich wäre bis 12 Euro für den PKW mitgegangen. Die Verbindung wird wohl nie kommen, weil es zudem EXTREM schwieriges Terrain für das Trassee ist.

lg, Thomas
10. Mai 2015 Die Aussicht ist grandios Validierung 05/2015 tomrey, 10.05.2015, 22:58
Völlig Wurscht ob z.T. Steinschlagschotter oder (an wenigen Stellen) etwas Sand vorhanden ist, die Aussicht entschädigt für alles!
Bin heut via Sella Nevea zum Altiplano de Montasio (Montatsch-Südseite) hierher gefahen (Montatsch Nordseite) und war begeistert. Deas 3. Zwischenziel war dann die Via Saisera/Valbruna von Nordost zum Montatsch
Elendslange Validierung 07/2014 Knuckle, 18.08.2014, 16:53
Stichstraße, deren Belag von feinem Sand überzogen war, der schlecht zu sehen und spät zu spüren ist. Die wenigen Aussichten entschädigen irgendwie nicht für die doch recht lange Dauer. Für mich war die Auffahrt letztlich entbehrlich, was ich selten behaupten kann, sofern es Kurven gibt. Aber vielleicht liegt es daran, dass es einfach viele wirkliche Highlights in der Gegend gibt, an die diese Straße nicht herankommt.
kein problem Validierung 08/2014 cabriofan, 06.08.2014, 10:27
diese Sackgasse ist einen Umweg wert! die auffahrt neben wildromantischer dörfer (nicht einmal eine strasse im Dorf - nur fussweg!!!), oben eher flach, immer unterhalb des montasio Gebirges, oben zwei agritourismo, angeblich kann man vom Endpunkt in 10min zur nächsten hütte am östlich abhang wandern.
Befestigungsanlage Validierung 09/2013 Boymont, 29.09.2013, 12:18
Wildromantische Straße bei wenig Verkehr. Wen es interessiert, der soll sich unbedingt die riesige, großteils unterirdische Befestigungsanlage aus dem ersten Weltkrieg anschauen. Der Zugang befindet sich kurz vorm Tunnel, durch ein nicht versperrtes Gittertor. Die gesamte Anlage ist frei begehbar (Taschenlampe mitnehmen), und nimmt ca. 2 Std. in Anspruch.
Insidertipp Validierung 06/2013 Ewedakar, 19.06.2013, 21:54
Im juni noch viel rollsplitt auf der strasse, ansonsten super zu fahren... Alm noch nicht bewirtschaftet
Tolle Wegstrecke incl. schöner Aussicht Validierung 08/2010 boulevard, 31.08.2010, 16:37
Die Straße ist gut zu befahren, dennoch bleibt durch die Streckenführung ein Hauch "Abenteuer". Die Schlaglöcher sind gut versteckt, die Landschaft ist herrlich, insbesondere die dolomitenähnlichen Berge. Am Sattel links auf einem Hügel gibt es frische Almerzeugnisse, auch etwa 5 km vor Ende der Strecke besteht eine Einkehrmöglichkeit, allerdings war der Wirt sehr "geschäftstüchtig" und brachte nicht bestellte Sachen; allerdings waren die Preise dann wieder moderat und die Qualität gut, also was soll´s?

Ein "muß" in dieser Region, Zeitbedarf für Hin- und Rückweg etwa 2-3 Stunden incl. Pausen und bei moderater Fahrweise.
Fantastisches Sträßchen Validierung  Anonymous, 30.08.2010, 17:24
Ich bin das Sträßchen (ab Dogna übrigens gut 18 km) im August 2010 bei schönstem Wetter hochgefahren. Wer so was mag, für den ist es fantastisch, für Liebhaber breiter Straßen ist es nichts. Die Straße war insgesamt in einem recht guten Zustand, nur ab und an Schlaglöcher und etwas Sand auf der Fahrbahn. Grandioses Gebirgspanorama mit vielschichtigen Hügeln und imposanten Felstürmen.
Gigantisch Validierung 07/2009 Michl, 24.07.2009, 00:42
Eine sehr schöne kleine Straße mit toller Talsicht und auf die Montasio-Gruppe.
Leider gibt es ein paar kleiner Baustellen wegen kürzlich abgegangenen Muren, dort liegt zum Teil Sand auf der Fahrbahn VORSICHT!!!
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Stand: 26.07.2010 02:12