Passo di San Giacomo

 
+ 46.458909°, 8.451748° Legende

Pass

für Kfz verboten (auch zeitweise) Sackgasse Engstellen Unebene Fahrbahn Schotter  
Land: Schweiz / Italien
Region: Tessin / Nordpiemont
geogr. Breite: 46.458909°
geogr. Länge: 8.451748°
Höhe: 2313 m
SG nach Denzel: 3
Letzte Validierung: 07/2017, aekeller
 

Die Strecke, die von Crevoladóssola aus nach Norden zum Passo di San Giacomo führt, war ursprünglich als Übergang ins schweizerische Tessin geplant. Der (nur mäßig gute) Ausbau der Straße erfolgte jedoch nur auf italienischer Seite bis zur Passhöhe, die auch die Grenze zwischen Italien un der Schweiz markiert. Die Verbindung zur Nufenenstraße besteht bis heute nur aus schmalen Pfaden, deren Befahrung mit dem Motorrad nicht nur illegal, sondern auch nur mit leichten Trialmaschinen machbar wäre.
Trotzdem lohnt sich die Befahrung der Stichstrecke, schon allein wegen des hochalpinen Panoramas. Der letzte, nur zum Teil befestigte und teilweise etwas grobe Abschnitt der Strecke führt durch das Hochtal Val Toggia und vorbei am gleichnamigen See. Der Scheitel bietet u.a. Aussicht auf Griesshorn (2912 m), Binnenhorn (3374 m) und Ofenhorn (3235 m) im Westen sowie den Monte Basódino (3273 m) im Süden.

Seit einiger Zeit besteht ein Fahrverbot, das augenscheinlich einen Haftungsausschluss durch den Betreiber der Stauseen darstellt (Privatgrund). Von einer Befahrung während der Hochsaison wird abgeraten.

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Ab Riale gesperrt Validierung 07/2017 aekeller, 12.07.2017, 08:50
Die Sperrung der Schotterkehren ab Riale sind mit Verbotsschild und Steinblock gesperrt. Mit dem Auto also kein Durchkommen. Mit Motorrad denkbar. Zu Staumauer vom Muratsch-See sind wir trotz Verbotstafel hochgefahren, mit Begegnung eines ENEL Angestellten, allerdings ohne Stress. Riale (Kehrbach) und der Wasserfall davor ist sehr sehenswert. Die alte Strasse anstelle des Kehrtunnel weiter unten im Tal sind wir trotz Verbotsschild gefahren, auch hier eine stressfreie Begegnung.
weiter Sperrung, trotzdem schön Validierung  Anonymous, 11.10.2016, 17:06
wir waren am 4.10.16 dort oben, alles wunderschön und imposant. Leider ist die Fahrt an der Staumauer beendet da ab dort die Wege zu den beiden Pässen gesperrt sind. Legal kommt man nicht weiter. Also nix mit Schotter, nur Asphalt.
Zu erwähnen bleibt, dass die Aussicht den riesen Wasserfall herunter allein schon die Fahrt lohnenswert macht. Man steht jetzt auf einer Holzbühne die einen senkrechten Blick nach unten erlaubt
Fahrverbot Validierung 09/2009 landy_andi, 03.05.2010, 00:07
Ja es stehen zwei Fahrverbotsschilder am Beginn der Schotterstraße. Nein, es hat im September 2009 niemanden gestört, dass ich mit dem Wagen hochgefahren bin. Sämtliche (wenige) Begegnungen verliefen völlig stressfrei. Man sollte nur eben nicht in der Wandersaison hochfahren. Der Pass mit der verfallenden Zollhütte war ohne Schwierigkeiten anfahrbar, jedoch sind die alten Straßenbauwerke in schlechtem Zustand. Mit Unterbrechungen der Trasse ist zu rechnen.
Unterhalb von Fondovalle wird man neuerdings automatisch in einen Tunnel geleitet. Es lohnt sich, hier die noch erhaltene alte Trasse mit ihren engen Serpentien zu benutzen.
Fahrverbot Validierung  Anonymous, 31.08.2009, 17:00
Der San Giacomo ist legal nicht befahrbar, seit neuestem stehen dort zwei unmissverständliche Fahrverbote. Trotzdem lohnt sich die Fahrt durchs Formazzatal, es ist sehr schön.
Wo genau befinden sich diese Fahrverbotsschilder? Seit wann stehen sie?
Lohnenswerter Abstecher durchs Formazzatal Validierung 07/2009 boxxer, 27.07.2009, 18:41
War am Sonntag 26.07.2009 dort oben. Grandioses Gebiet mit einem beeindruckenden Naturschauspiel in Form einer gewaltigen Wassercascade, die von Menschenhand - nur am Wochende - gesteuert, Unmengen von Wasser über eine steil abfallende Felswand 147 Meter in die Tiefe sprudeln lässt.
Früh losfahren, damit man spätestens um 09:00h morgens am Taleingang ist. Sehr viel Wochendausflügler und Busse quälen sich die enge Strasse hoch um nach über 41 km die Wasserfälle zu erreichen.Hat man diese passiert, erreicht man nach etwa 2,5 km die pitoreske Walsersiedlung RIALE auf 1738 m ü. NN. Dort ist dann nach 500m am Fusse der Staumauer für sämtliche motorisierten Fahrzeuge ohne Ausnahmegenehmigung der kurvenreiche Spass zu Ende. Man sollte auch als als erfahrener Motorradfahrer für die Tour (ab CRUDO - hin und retour mit kleiner Pause) mindestens 4 Stunden ansetzen! Die Strasse ist durchweg asphaltiert, aber stellenweise sehr schmal.
Für Anfänger oder ungeübte kann die Reise somit schnell zur nervenaufreibenden Tortour werden, wenn man unter Zeitdruck steht.
Nehmt euch Zeit, fahrt vorsichtig - es lohnt sich.

Viel Spass und immer sichere Fahrt

wünscht Euch boxxer
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7143 Aufr., 2 Dld.
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Stand: 04.10.2009 01:13