Col de Mallemort

 
+ 44.475149°, 6.852701° Legende

Pass

Sackgasse Engstellen Unebene Fahrbahn Schotter Steinschlag / Rutschungen Starkes Gefälle oder Steigung  
Land: Frankreich
Region: Hochprovence
geogr. Breite: 44.475149°
geogr. Länge: 6.852701°
Höhe: 2558 m
SG nach Denzel: 4-5
Letzte Validierung: 09/2017, Foucault
 

Über den Col de Mallemort führt der Weg zum ehem. Gipfelfort auf der Tête de Viraysse. Die Anfahrt führt über den Ort Saint-Ours und zweigt von der NW-Rampe des Col de Larche ab. Hier befinden sich auch die Überreste der zum Fort gehörigen Kasernen. Die alte, geschotterte Piste ist eine echte Herausforderung, denn sie zählt mit stellenweise bis zu 40% Steigung zu den steilsten in den Alpen. Mittlerweile kann dieser steile Abschnitt auf einer alternativen Strecke umfahren werden, die nicht ganz so steil, aber durch die schmalen Kehren und den sehr grobschotterigen Untergrund ebenfalls recht anspruchsvoll ist (in Saint-Ours rechts halten).

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Teilweise rückwärts Validierung 09/2017 Foucault, 15.09.2017, 10:15
Bin am 03.09.17 mit einem Nissan Pathfinder bei schönstem Wetter und guten, trockenen Straßenbedingungen (wenige Pfützen) bis zur Kasernenruine gefahren und bis zum Viraysse-Gipfel weitergewandert.
Die übliche Strecke ab St. Ours ist meist relativ einfach, wenn die Kehren nicht wären;-). Bei der Auffahrt habe ich oft mehrmals reversiert, bei der Abfahrt bin ich einige Passagen zwischen den Kehren einfach rückwärts gefahren; dank entsprechender Wendebuchten an den Kehren geht dies oft problemlos. War aber froh, dass mir den ganzen Tag über niemand entgegen gekommen ist. 'Mental' ist diese Strecke deutlich einfacher als etwa bestimmte Abschnitte z. B. der LGKS oder der Maira-Varaita-Kammstraße, die viel ausgesetzter sind.
40% am Viraysse Validierung 09/2016 martin_s_aus_b, 18.09.2016, 19:19
Die drei Schweizer mit den KTMs sind die 40% hochgefahrn, wir beide, mit 200kg-Enduros, die 'Umgehung'. In den steilen steinigen Aufwärtskehren hat die Zweiventiler-GS von Freund Ulf so wüst ins Kardangelenk gehaun, daß der in Sorge um die Mechanik umgedreht ist. Meine Kette konnte das besser ab aber als ich nach den Ruinen, wo der zweispurige Weg in einen Einspurpfad übergeht, grad noch mit Müh und Not um drei Kehren bis zum Colle de Mallemort gekommen bin hab ich dort das Motorrad stehen lassen und bin den Rest zum Fort Viraysse vollends zu Fuß hochgekeucht.
Super Aussicht. Und als ich dann gesehn hab, wie die Schweizer diesen Weg in mehren Kehren mit Abwärts-Reversieren runtergekrochen sind war ich heilfroh, daß ich nicht probiert hab weiterzufahrn.
keine Probleme Validierung 09/2015 rockyroads, 07.10.2015, 21:43
Wir sind Anfang September 2015 mit 2 Geländewagen bis zur ehemaligen Kaserne hinaufgefahren. Der Weg und die Kehren sind nach wie vor eng, aber ohne Probleme machbar. Von der Kaserne aus sind wir zu Fuß hoch zur Festung Mallemort gelaufen - allerdings ist diese mittlerweile, anders als bei unseren früheren Besuchen, definitiv verschlossen. Einige Stellen im Mauerwerk wurden instandgesetzt, innerhalb der Mauern liegt neues Baumaterial.
9.9.2015 Validierung 09/2015 Kohlhausen, 19.09.2015, 22:45
Einer der anspruchsvollsten Pässe die ich jemals mit einem Auto gefahren bin. Vor allem der mittlere Abschnitt mit seinen zahlreichen engen Serpentinen fordert ein mehrmaliges reversieren über tiefem Abgrund, selbst bei kleinen Geländewagen. Im oberen Abschnitt, zwischen Bachdurchfahrt und der Kaserne sehr grobes Geröll. Bei der Kaserne ist für Geländewagen Schluss. Herrliche Bergwelt. Für Abenteurer unbedingt zu empfehlen.
Grenzwertig trifft es ganz gut :) Validierung  barney, 28.12.2014, 11:11
Nachdem ich 1999 mit der Dominator am oberen Fort war habe ich es im September 2005 mit der 950er LC8 wiederholt. Da man bei der LC8 nicht wirklich von "Lenkeinschlag" sprechen kann waren die Kehren zwischen Colle de Mallemort und Tete de Viraysse nur mit mehrmaligem Reversieren zu bewältigen. Aber eine Wanderung zum Gipfel ist auch ganz nett :)
Hut ab! Validierung  Anonymous, 27.12.2014, 22:13
Ich war bisher zwei mal am Col mit einer DRZ 400-E (Wettbewerbsmodell)
Die Auffahrt bis zum Fort fand ich jedes mal anspruchdvoll.
Vor allem das letze Stück wenn man das Fort bereits sieht ist wegen dem losen Untergrund und der Steigung schon recht happig.
Mit einer großen Enduro wie die LC8 ist das bestimmt eine Zitterpartie.
Der Trail auf den Pass hinauf ist vom Untergrund nich so schwer jedoch viel enger.
Bei der oberen Kehre bin ich bei der Abfahrt auch abgestiegen. Ist hat doch recht ausgesetzt und wenn man die Kurve nicht schaft gehts weit runter.
Wie man mit dem Motorrad bis zum Tete hinauf kommen soll ist mir ein Rätzel. Evtl. mit einer Trailmaschine machbar. Aber mit einer handelsüblichen Enduro ... ?
Die Abfahrt von Fort ins Tal fand ich allerdings nicht so schwer. Laufen lassen und hinter bremsen, dann passt das schon.
Naja ... Validierung  varakurt, 25.12.2014, 20:46
... so eine kleines leichtes Trialmotorrad kann man aber jetzt net wirklich mit einer LC8 vergleichen. Ich glaub auch, dass es mit z.B. einer 450er EXC schon leicht machbar ist bis zum Col rauf- u. wieder runter zu fahren.
Anfahrt Fort Validierung  Anonymous, 12.12.2014, 10:53
Ich war dieses Jahr mit der Montessa Cota 4 RT bis zum Fort hinauf gefahren. Ein wenig erfahrung im Trial fahren und dann geht das schon.
Mit LC8 grenzwertig Validierung 07/2014 varakurt, 20.07.2014, 20:50
Bin mit meiner KTM LC8 ADV bis zum Fort gefahren ... und es war für mich grenzwertig. DIe engen Kehren haben es echt in sich. Bergauf gings ja noch, aber bergab!?!

Die Auffahrt zum Col Mallemort hab ich mir dann geschenkt, nachdem ich eine Gruppe von 6 Enduristen mit leichten Einzylindern bei der Abfahrt beobachtet habe. Zwei davon mussten bei einer Kehre absteigen, und die Enduro zurückschieben, weil sie im ersten Ansatz nicht um die Kehre kamen.

Man m,uss auch verzichten können ;-)
Das Ende auf der Wiese Validierung  Anonymous, 05.10.2012, 12:36
Wollte am 2.10.2012 die Tour zum Col de Mallemort fahren. Bin zunächst die Strecke zum Fort Mallemort gefahren, die derzeit z.T. aufgeschottert wird. Der weitere Weg nach Osten vom Fort endet auf der hochgelegenen Wiese des Plateau de Mallemort.
Auf die Auffahrt zum Col de Mallemort habe wegen den feuchten Untergrundbedingungen und der Gefährlichkeit dann doch verzichtet.
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Stand: 19.09.2016 09:46