Monte Jafferau |
Eines der beliebtesten Ziele für Endurofahrer ist der Monte Jafferau mit seinem Gipfelfort. Es existieren mehrere Anfahrtmöglichkeiten, u.a. von Salbertrand und Savoulx aus. An der Strecke liegt das Fort Pramand unterhalb des gleichnamigen Gipfels.
Seit 2007 ist die Strecke lt. Auskunft der Gemeinde Bardonecchia ab dem Abzweig von der Piste zum Fort Foens unterhalb des Vin Vert (Bivio del Vin Vert) offiziell gesperrt, gleiches gilt für die Strecke zwischen Bardonecchia und dem Fort (Westan- bzw. -abfahrt über die Skipiste). Eine entsprechende Beschilderung existiert jedoch nicht (Stand Sommer 2011), in der Realität wird die Befahrung normalerweise toleriert, wenn man die Hauptsaison meidet und sich zurückhaltend und rücksichtsvoll bewegt.
Die heftigen Niederschläge vom Frühjahr 2008 haben auf der Strecke deutliche Spuren in Form von Abbrüchen und Auswaschungen hinterlassen, die ein Befahren der Strecke mit mehrspurigen Fahrzeugen unmöglich machten. Inzwischen sind jedoch die gröbsten Schäden behoben, die gesamte Strecke Pramand – Monte Jafferau – Fort Foens wurde 2009 mit ziemlichem Aufwand neu aufgeschottert und präpariert. Um die Batteria Jafferau wurde die Strecke weitergeschoben, so dass jetzt die Abfahrt über die Skipiste von Bardonecchia theoretisch selbst mit großen Fahrzeugen möglich wäre. Von dem neu angelegten Parkplatz auf dem Gipfel kann auch weiterhin mit schmalen Fahrzeugen bis auf das Dach der alten Festung gefahren werden.
Höhenprofil Jafferau, Monte (Salbertrand ⇒ Monte Jafferau, ca. 21 km)
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Stand: 03.10.2011 11:51 |






Hab mir ja wegen dem Tunnel einige Sorgen gemacht, war aber unbegründet. Er ist ziemlich breit, so dass sich Auto und Motorrad problemlos ausweichen können. In den 'Knicken' sind außerdem Verbreiterungen, wo sich auch Zweispurige ausweichen können. Es war auch nirgends so viel Wasser, dass der Untergrund nicht noch zu erkennen gewesen wäre. Also alle Lichter an und durch! Übrigens dürfte früher eine Straße außen rum existiert haben, die Reste davon sowie Reste einer Stromleitung sind noch gut zu erkennen.
Die letzten Kehren rauf zum Fort sind eine brutale Rüttelpiste (der Unterbau der Straße liegt frei), hier ist es wirklich fast besser, die Abkürzung zu nehmen, auch wenn ich sowas normal aus Rücksicht auf die Natur nicht mache. Diese Abkürzung ist aber recht gutmütig und war auch mit der 1200 GS mit Anakees und etwas Schwung gut zu schaffen.
Mit einer SUMO definitiv kein Problem, auch bei Nässe. Aber ein Sportmotorradl ist wohl am Limit...
*ausgenommen der direkte Weg vom Foens nach Jafferau - der hats in sich!
Die Strecke ist sehr anspruchsvoll mit mehreren steilen und grobgeschotterten Stichen im unteren, bewaldeten Teil. Ab der Baumgrenze wird es nochmals kniffelig: Es erwarten den (hoffentlich sehr geübten) Enduristen engen Kurvenpassagen mit groben Geröll und ordentlichen Steigung über hundert Meter Länge. Schwung holen für die steilen Passagen ist somit nicht möglich.
Wir waren mit mittlerem Gepäck auf KTM (SE 950R und 690 R, beide gute Enduro-Bereifung) unterwegs und uns hat die Strecke alles abverlangt. In dieser Konstellation würden wir nicht mehr fahren. Nach uns ankommende Geländewägen haben uns den "fordernden" Zustand der Strecke bestätigt (Für die Autofahrer: "Runter fahren würden wir da sicher nicht!").
Hardenduros ohne Gepäck, die von geübten Fahrern bewegt werden, kann ich die Auffahrt empfehlen... vorausgesetzt, dass das Fahrverbot aufgehoben wird.
Viel Spaß beim Gipfelsturm
Harald
Die Auffahrt war problemlos, die Abfahrt an der Skipiste nur mit hoher Bodenfreiheit und Untersetzung möglich. Bardoneccia ist ein recht teurer Ort mit nur wenigen kleinen Supermärkten direkt im Zentrum.
Sehr schönes Bushcamp im Vallee Etroite ca. 15 Minuten westlich möglich (hinterer Teil ist ohne Camping Verbot).
Eine absolut traumhafte Auffahrt, der lange, völlig nasse Tunnel ist eine kleine Mutprobe (obwohl sehr guter Grip). Bei der Abfahrt habe ich jedoch im Tunnel kurz vor der Ausfahrt die rechte Spurrinne erwischt, ein massiver Schlag auf die Felge (mit sichtbarer Folge) und eine aufgerissene Reifenflanke war das Resultat.
Die letzten ca. 2-3 km über die Serpentinen hoch zum Fort sind wirklich extrem holprig und sehr unangenehm.
Wir sind hoch gefahren bis aufs Dach des ehemaligen Forts – ein einmaliger Ausblick.
Mit unserer Bereifung / Motorrädern problemlos fahrbar.