Col de Chaussy |
Über den Col de Chaussy führt eine interessante und zum Teil geschotterte Alternative zur Südrampe des Col de Madeleine. Die Strecke, die bei Pontamafrey-Montpascal (S) das verkehrsreiche Arctal verläßt und schon nach wenigen Metern mit dem spektakulären Anstieg des Montvernier-Serpentinensträßchens (18 Kehren auf 4 km!) aufwartet, führt über Montvernier und die Scheitelhöhe des Col de Chaussy nach Bonvillard (N). In Richtung N bietet sich hier die Weiterfahrt zum Col de Madeleine an.
Die Strecke nördlich des Passes ist vom Straßenbelag her weniger gut. Inzwischen ist jedoch nur noch der Abschnitt zwischen dem Abzweig von der SW-Rampe des Col de la Madeleine und Bonvillard unbefestigt, ist aber auch für Straßenmaschinen gut fahrbar.
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Stand: 03.10.2011 11:38 |




Die gesamte Strasse bis hoch zum Scheitel ist neu asphaltiert, die Südrampe ist auch problemlos fahrbar. In Bonvillard ist mittlerweile eine HT mit dem Col de Chaussy angebracht und die Abzweigung somit problemlos erkennbar. Ebenso ist der Abstieg hinunter ins Arc-Tal wie beschrieben mit „les Lacets“ deutlich augeschildert.
Der Abstieg selber mit seinen Kehren ist allein die Reise wert.
Tipp: wenn man runtergefahren ist über die Autobahn auf die andere Talseite fahren und dann mal zurückschauen – ein guter Blick auf die äusserst eindrucksvolle Linienführung.
50m hinter uns kam ein Bewohner aus dem Haus und winkte uns weiter. In Englisch teilte er uns mit, dass nur der Anfang durch den Regen der letzten Tage etwas gelitten hatte.
PS: Reifen: Dunlop Sportmax Roadsmart
Auf der nordseite tlw. schottrig, aber mit straßenmaschinen ohne probleme machbar. Nordseitig kann man dann entweder wieder auf eine asphaltierte Straße zurück richtung Montaimont, oder eine schottrige Straße, vorbei an Schiliften, Richtung Col de la Madeleine.
Wer hier hoch will, muss in Pontamafrey-Montpascal der Nase nachfahren, denn die Strassenschilder nach Montvernier weisen auf eine weiter östlich gelegene und wesentlich weniger interessante Strecke hin. Aber da man die Lanzets vom Tal aus ganz gut sieht, findet man auch leicht den Einstieg.