Planina Božica / Stol |
Über den (namenlosen) Sattel an der Božica-Alm verläuft das zum Teil etwas grob geschotterte Sträßchen zwischen dem Boka-Tal im Norden und Sedlo im Nadiza-Tal auf der Südseite. Die Bezeichnung "Stol" bezieht sich auf den ca. 2 km westlich des Sattels liegenden Gipfel (1673 m), der jedoch nicht anfahrbar ist.
Während die Nordrampe fast bis zum Scheitel auf einem holprigen Forstweg durch den Wald verläuft und kaum Aussicht gestattet, bietet der Scheitel selbst und die in weiten Kehren über den grasigen Hang verlaufende Südrampe sehr schöne Ausblicke hinüber zum Monte Mia (1237 m) und zum Monte Matajur (1642 m).
Inzwischen sind allerdings auch hier leider Fahrverbote in Kraft getreten: Am Fuße beider Rampen stehen nun jeweils (neue) Fahrverbotsschilder.
Höhenprofil Božica, Planina / Stol (Sedlo Ucja ⇒ Sedlo, ca. 19 km)
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Stand: 13.07.2010 22:09 |






Südseite recht rumpelig, loser grober Schotter, aber nie sehr steil, also auch mit GS mit Straßenreifen (Anakee) gut machbar. Der Stich ist bis zum Startplatz der Paraglider ebenso fahrbar (Wendemöglichkeit, vom Beginn des Stichs schon zu sehen). Danach geht es noch ein Stück weiter, aber schon deutlich grasiger, bin ich nicht mehr gefahren. Dann gibt es nochmal eine Wendemöglichkeit, und das wars dann. Die Spuren verlieren sich, auch der Weidezaun spannt sich quer über die Reste der Trasse (kein Gatter). Nordseite überhaupt kein Problem, nur die betonierten Wasserrinnen stehen etwas hoch.
Fahrzeit vom Einstieg im Süden bis zum höchsten Punkt 30 min bei bedächtiger Fahrweise, aber ohne Pausen. Auch die Nordseite zieht sich in die Länge, also ausreichend Zeit einplanen!
Schade dass unsere beiden GS Kumpels wegen ihrer Gesundheit bzw. defekten GS diesen herrlichen Trip nicht mitmachen konnten. PS: der Stol wird wohl auch nächstes Jahr auch noch da sein???
Gruß Bascht
Wahrscheinlich war an diesem Wochenende die Polizei schwer mit den Harleyluyahorden beschäftigt, die von der European-Bikeweek am Faakersee ins Socatal einfielen, sodaß wir den Berg in Ruhe alleine für uns genießen konnten.
Die Oberfläche der Südauffahrt ist gut, allerdings sind die sehr hoch aufgeschütteten Drainagen sehr unangenehm, vor allem, wenn man von oben kommt. Vielleicht ist es angenehmer, wenn man von Süden her auffährt, aber dann bringt man sich um das Atem beraubende Panorama beim Blick in die Tiefe.